AKTUELL:

Online-Umfrage zur Weiterentwicklung und  zum Ausbau der
inklusiven Beschulung
im Landkreis Reutlingen.

Hier geht es zur Umfrage.

Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme!















Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
Kaiserstr. 107
72764 Reutlingen
Frau
Susanne Blum
Leitung Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
07121 48558-14
07121 48558-28
Frau
Heike Goller-Lenz
07121 4855812
07121 48558-28
E-Mail senden / anzeigen
Frau
Annerose Ott
Sekretariat
07121 48558-10
07121 48558-28
E-Mail senden / anzeigen

Inklusionskonferenz

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Mit dem Modellprojekt Inklusionskonferenz möchte der Landkreis Reutlingen zusammen mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie allen anderen relevanten Akteuren weiter auf dem Weg voranschreiten, die Ziele der UN-Behindertenrechts-Konvention auf kommunaler Ebene umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk auf dem Weg zum barrierefreien Landkreis gilt dabei von Beginn an der Beteiligung von Menschen mit Handicaps, Angehörigen und Selbsthilfegruppen als Experten aus eigener Erfahrung.
 
Die Inklusionskonferenz ist ein Gesamtnetzwerk aller Beteiligten, welche die Inklusion im kommunalen Raum in irgendeiner Weise gestalten und beeinflussen. Dieses Netzwerk tauscht Informationen aus und bündelt die Erfahrungen und Kenntnisse der einzelnen Partner. Die Inklusionskonferenz ist eine Diskussions- und Kommunikationsplattform, die Inklusionsfragen auf der Basis einer fundierten Planungsgrundlage aufgreift, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, abstimmt und bei Bedarf deren Umsetzung begleitet. Sie ist eine Drehscheibe zwischen bürgerschaftlichem Dialog, kommunaler Steuerung und fachlich sinnvollem Handeln im kommunalen Bereich.
Da Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt und nicht nur eine Herausforderung für die Sozialsysteme ist, ist die Inklusionskonferenz organisatorisch direkt beim Landrat angesiedelt.


MITGLIEDER DER INKLUSIONSKONFERENZ


- Vorsitzender Herr Landrat Thomas Reumann
- Stellvertretender Vorsitzender Herr Prälat Prof. Dr. Christian Rose
- Drei gewählte Sprecherinnen und Sprecher aus dem Beirat Selbsthilfe
- 35 Vertreterinnen und Vertreter aus:
  • Kreistag und Landkreisverwaltung
  • Städten und Gemeinden
  • Kirchen
  • Staatliches Schulamt
  • Wohnungsbau
  • Handwerk, Industrie und Handel
  • Krankenversicherung und Rentenversicherung
  • Agentur für Arbeit
  • Kultur, Freizeit, Sport
  • Selbsthilfeorganisationen
  • Freie Wohlfahrtspflege / Sozial-Einrichtungen
  • Wissenschaft und Forschung
Für die Mitgliederliste der Inklusionskonferenz bitte hier klicken.


ARBEITSWEISE UND ZIELSETZUNG

Unter dem Vorsitz des Landrats tagt die Konferenz zwei Mal jährlich in einer öffentlichen Sitzung. Inhaltlich geht es um die Abstimmung und Priorisierung von Themen und Handlungs-Feldern zur weiteren Bearbeitung aus den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Freizeit-Kultur-Sport, Wohnen, Barrierefreiheit, Gesundheit und Persönlichkeitsrechte.
Die Inklusionskonferenz kann gegebenenfalls Arbeits-Gruppen unter Einbeziehung weiterer Experten beauftragen. Die  Ergebnisse und Handlungs-Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen und aus dem Beirat Selbsthilfe werden in den Sitzungen der Inklusionskonferenz beraten und in weitere Entscheidungen miteinbezogen. Die Mitglieder der Inklusionskonferenz setzen sich in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich für die Umsetzung beschlossener Handlungsempfehlungen ein.
Ein Mal jährlich findet eine themenbezogene Öffentlichkeitsveranstaltung statt.

Die Protokolle der Sitzungen der Inklusionskonferenz finden Sie hier:
Die Geschäftsordnung der Inklusionskonferenz finden Sie hier.



DIE INKLUSIONSKONFERENZ IN DER ÜBERSICHT


Grafik Inklusionskonferenz



GESCHÄFTSSTELLE INKLUSIONSKONFERENZ


Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz ist als Stabsstelle direkt beim Landrat angesiedelt.
Zu den Aufgaben zählen:
  • Organisation und Koordination des Gesamtprozesses
  • Vorbereitung und Nachbereitung sowie Dokumentation der Sitzungen der Inklusionskonferenz
  • Initiierung neuer Projekte
  • Koordination und Begleitung der Arbeitsgruppen / Projekte
  • Kontakt zur wissenschaftlichen Begleitung und Forschung
  • Öffentlichkeitsarbeit



MASSNAHMEN, PROJEKTE UND AKTIONEN

(Stand März 2016)


Inklusion Projekt1
Initiierung von sieben landkreisweiten Inklusionsprojekten.

Die Projektbeschreibungen finden Sie hier.


Inklusion Projekt4
Landkreis-Verwaltung inklusiv


Mit dem Projekt „Landratsamt inklusiv“ hat die Kreisverwaltung die Überprüfung ihrer eigenen Barrierefreiheit gestartet. Mit dem Fokus auf  barrierefreier Kommunikation, wurde diese Internet-Seite in Leichte Sprache übersetzt.
Zudem liegen zwischenzeitlich mehrere Broschüren der Kreisverwaltung in Leichter Sprache vor, wie zum Beispiel der Elternratgeber zur Einschulungsuntersuchung, der Abfallkalender oder diverse Informationsschriften des Gesundheitsamtes. 
Die derzeit vorliegenden Broschüren in Leichter Sprache finden Sie hier.
An der Übersetzung weiterer Druckerzeugnisse wird laufend gearbeitet.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts werden Schulungen für leichte Sprache im Verwaltungshandeln angeboten. Auf diesem Weg soll die Mitarbeiterschaft sukzessive für dieses Thema sensibilisiert werden.
Mit der Übersetzung der großen Kreistagssitzungen in Gebärdensprache wird ab 2016 ein weiterer und entscheidender Schritt in Richtung barrierefreie Kommunikation gemacht.


Inklusion Projekt3
Bürgerbeteiligungsprozesse in zwei Mustergemeinden

Die Stadt Münsingen und die Gemeinde St. Johann beteiligten sich am Modellprojekt Inklusionskonferenz als „Mustergemeinden“. Sie bearbeiteten das Thema „Teilhabe für alle“ jeweils mit breiter Bürgerbeteiligung und eigenständigen Inklusionsbemühungen. Mit gezielten Beteiligungsmaßnahmen, wissenschaftlicher Begleitung und der Unterstützung durch die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz wurden Erfahrungen und Anregungen zur Verbesserung von Teilhabe-Chancen für Menschen mit Behinderung gesammelt und ausgewertet. In Arbeitskreisen und Zukunftswerkstätten konnten mit Beteiligung der Bevölkerung Barrieren in unterschiedlichen Lebenswelten identifiziert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet werden. In beiden Kommunen wurden Inklusionsprozesse angestoßen. Hierbei ist besonders zu erwähnen, dass die Stadt Münsingen seit 2015 eine hauptamtliche Inklusionsbeauftragte beschäftigt. In St. Johann wurde im Herbst 2015 ein Teilhabe-Büro eröffnet.
Die initiierten Entwicklungsprozesse werden mit Unterstützung der Geschäftsstelle in beiden Kommunen weitergeführt.
Münsingen und St. Johann  haben Vorbildfunktion - die Gemeinde Römerstein startet im Frühjahr 2016 einen Inklusionsprozess unter dem Slogan "Römerstein für alle - auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde"
eitere Städte und Gemeinden im Landkreis sollen ebenfalls für  individuelle Inklusionsprozesse gewonnen werden.
Presse-Artikel:
Südwest-Presse vom 23.Oktober 2015
Alb-Bote vom 26. September 2015
Reutlinger General-Anzeiger vom 08. Juni 2015


Inklusion Projekt1 Öffentlichkeitsarbeit / Beteiligung an der landesweiten Öffentlichkeitskampagne duichwir

Pressekonferenz zum Kampagnenstart
Presse-Portrait-Serie zu den Schwerpunkt-Themen der Kampagne (Freizeit, Sport, Kultur, Mitbestimmung, Barrierefreies Wohnen, Arbeit und Beschäftigung)
Wanderausstellung „etwas bleibt“ von und mit Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Handicap
Veranstaltung zum Kampagnenende im Dezember 2015



WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG


Das Modellprojekt Inklusionskonferenz wurde bis 2014 vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart wissenschaftlich begleitet. Den Abschlussbericht von IfaS finden Sie hier.



FINANZIERUNG DES PROJEKTES


Bis 2015: Landkreis Reutlingen, Land Baden-Württemberg, Kommunalverband für Jugend und Soziales, Lechler-Stiftung
Ab 2016: Landkreis Reutlingen, Lechler-Stiftung


Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: Adresse und Ansprechpartner

  • Landratsamt Reutlingen
  • Bismarckstraße 47
  • 72764 Reutlingen
  • Telefon 07121 480-0
  • Kontakt
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