Landkreis aktuell

Andreas Stoch im Integrationszentrum


Über die Arbeit der Integrationszentren im Landkreis Reutlingen informierte sich der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch bei seinem Besuch im Integrationszentrum in Dettingen/Erms.

Landrat Thomas Reumann stellte gemeinsam mit Mitarbeitern des Amtes für Migration und Integration des Landratsamtes Reutlingen verschiedene Angebote vor, die die Integration von Geflüchteten voranbringen. Das Integrationszentrum in Dettingen/Erms ist eines von drei Integrationszentren, die der Landkreis betreut.

Das Integrationsmanagement ist eine Säule des Paktes für Integration, der zwischen dem Land Baden-Württemberg und den Landesverbänden unterzeichnet wurde. Das Instrument dient der flächendeckenden sozialen Beratung und Begleitung von Geflüchteten in der Anschlussunterbringung und soll nun konstruktiv in die bestehenden Strukturen der Integrationszentren eingefügt werden. Die in einer vom Landkreis organisierten Workshop-Reihe geschulten Integrationsmanager erstellen im Rahmen der direkten und einzelfallbezogenen Sozialbegleitung einen individuellen Integrationsplan. Ziel ist es, die Selbständigkeit der in der Anschlussunterbringung lebenden Personen nachhaltig zu fördern und den Integrationsprozess zu beschleunigen.

Die ganz praktische Seite des Integrationsmanagements konnten die Delegationsteilnehmer um den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Andreas Stoch und den Landtagsabgeordneten Ramazan Selcuk bei ihrem Rundgang durch das Zentrum erleben. Die Arbeit der zukünftigen Integrationsmanager mit den Geflüchteten wurde insbesondere beim Sprachkurs für Frauen mit zeitgleicher Kinderbetreuung, der Rückkehrberatung und dem Dolmetscherpool deutlich.

Zwei Angebote beeindruckten die Mitglieder des Landtags besonders. Zum einen die Arbeitsmarktintegration, die mittels der online Plattform jobkraftwerk Flüchtlinge und Betriebe zusammenbringt sowie der Einsatz von Geflüchteten im Freiwilligendienst. Im Landkreis Reutlingen sind derzeit acht Flüchtlinge im Freiwilligendienst beschäftigt. Landrat Reumann bezeichnet diese Arbeit als eine echte „Win-Win-Situation“. Die Geflüchteten vertiefen ihre Sprachkenntnisse und lernen ganz nebenbei den beruflichen Alltag und die Kultur in Deutschland kennen. Ihr Freiwilligendienst erhöht zudem die Chance auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz und leistet für unser Gemeinwesen einen wertvollen Beitrag.

Besuch von Andreas Stoch im Integrationszentrum Dettingen, Bild: Landkreis Reutlingen

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