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Nadine Wachter
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Handlungsstrategie Klimaschutz

Am 21. März 2018 hat der Kreistag die Handlungsstrategie Klimaschutz als Kompass für die Klimaschutz-Arbeit bis 2025 beschlossen. Erarbeitet wurde die Handlungsstrategie in einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit Vertretern aller Fraktionen des Kreistags, der KlimaschutzAgentur und Mitarbeitern des Landratsamts.

Die Handlungsstrategie Klimaschutz ist ein in Eigenregie erarbeitetes Klimaschutzkonzept mit einem gemeinsamen Bekenntnis von Verwaltung und Kreistag zum Klimaschutz sowie Handlungsfeldern, Bausteinen und möglichen Maßnahmen zur Erschließung der Klimaschutzpotenziale im Landkreis. 

Die Strategie umfasst insgesamt 6 Handlungsfelder sowie die Querschnittsaufgabe Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Vernetzung als zentrales Element der Umsetzung der Strategie.
Handlungsfelder der Handlungsstrategie Klimaschutz

Der Landkreis will die Handlungsfelder mit möglichst wirksamen Projekten ausfüllen. Im Handlungsfeld 1, unserem direkten Wirkungsbereich, wollen wir eine Vorbildfunktion einnehmen und unseren Einflussbereich gezielt nutzen. In den Handlungsfeldern in denen wir keinen unmittelbaren Einfluss haben, wollen wir gemeinsam mit der KlimaschutzAgentur und anderen Akteuren die Potenziale nach und nach erschließen.

Wir sehen Klimaschutz als einen dynamischen Prozess an, der ständig an die laufenden Entwicklungen und Rahmenbedingungen angepasst werden muss. Daher soll die Handlungsstrategie Klimaschutz zunächst bis 2025 gelten und bereits ab 2023 evaluiert und überarbeitet werden. Da die Zeit drängt, ist es unser Ziel, einen Leitfaden zum Handeln zu erstellen. Daher trägt unsere Strategie auch ganz bewusst den Titel „Handlungsstrategie Klimaschutz“.
 
Getreu dem Motto Franz Kafkas „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“ wollen wir mit der Handlungsstrategie Klimaschutz auf unserem Weg weiter vorankommen und während der Umsetzung kontinuierlich neue Wege finden, erschließen und neue Projekte nachlegen. Denn jede einzelne Aktion zählt!

Grundlage für die Erarbeitung der Handlungsstrategie Klimaschutz waren die ermittelten Potenziale im Landkreis Reutlingen im "Basispapier Energie und Klimaschutz":

Basispapier Energie und Klimaschutz

Der Landkreis hatte bislang trotz seiner langjährigen Klimaschutz-Arbeit mit dem European Energy Award® noch kein eigenes Klimaschutzkonzept. Es wurde aber bereits 2012, unter Koordination des Regionalverbands Neckar-Alb, das "Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept Neckar-Alb" (IKENA) gemeinsam für den Landkreis Reutlingen, den Zollernalbkreis und den Landkreis  Tübingen erstellt.

Da IKENA ein breit angelegtes Dachkonzept für die gesamte Region Neckar-Alb darstellt, ist es notwendig, dass die Landkreise und Kommune selbst detaillierte Energie- und Klimaschutzplanungen vornehmen bzw. daraus ableiten.

Deshalb hat der Landkreis Reutlingen das "Basispapier Energie und Klimaschutz" erstellt. Darin werden die Energie- und CO2-Bilanz des Landkreises und die Potenziale im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz der unterschiedlichen Sektoren dargestellt . Basierend auf den Zielen von Land, Bund und EU wurden mögliche Entwicklungspfade für den Landkreis abgeleitet.

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