Die Zwetschge

Die Zwetschge wird oft zu den "Pflaumen" gezählt, wie auch Mirabelle, Reneklode und die eigentliche Pflaume. Zwetschgen haben im Vergleich zu Pflaumen eher zugespitzte Enden und spitzige Kerne. Bereits im Anfang des letzten Jahrhunderts wurden 2000 Pflaumensorten beschrieben.
Die meisten Pflaumen mögen es eher warm und brauchen feuchten Boden, können jedoch leichten Frost ertragen.
Mit zunehmendem Alter verringert sich die Menge an erntereifen Früchten, da nur junge Triebe Früchte tragen. Daher wird bereits ein geringer Aufwand an Schnitt, Düngung und Bodenpflege mit reichen Erträgen belohnt.

Herkunft
Entstanden sind die Pflaumen in Vorderasien aus einer Kreuzung zwischen Schlehe und Kirschpflaume. In Griechenland wurden sie bereits vor 2500 Jahren kultiviert und kamen von dort im 2. Jahrhundert v. Chr. nach Italien.
Die Römer verbreiteten sie dann in ihren Provinzen, auch nördlich der Alpen. Inzwischen wird sie weltweit angebaut.

Gesundheit
Die Zwetschge enthält frisch verzehrt sehr viel Vitamin C, und andere verdauungswirksame Substanzen. Wie auch Apfel und Birne hat sie generell einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Verwendung
Von der Zwetschge können sowohl die Früchte als auch das Holz genutzt werden. Die Früchte können sowohl roh als auch gekocht, im Kuchen oder als Salatzugabe genossen werden. Als besonders gilt der Verzehr von Zwetschge mit Käse. Saft, Sirup und Schnaps sind weitere Nutzungsmöglichkeiten. Typisch hierzulande ist das Einkochen von Zwetschgen, die Marmelade, das Zwetschgenmus und Trockenfrüchte.

Franziska Rink
29.08.2005

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