Die Streuobstwiese im März

Die Natur
Wenn sie jetzt als eindeutige Frühlingsboten die Schlüsselblumen auf den Streuobstwiesen sehen- nicht pflücken, sie stehen unter Naturschutz! Einige Zugvögel kommen nun zurück. Die Wiese füllt sich langsam mit leben und man kann viele Vogelarten beim Bau ihrer Nistplätze beobachten.



Arbeiten und Tätigkeiten
Zu Beginn des Monats steht die Düngung an. Wichtig ist hierbei das richtige Maß zu finden, denn sowohl zu viel als auch zu wenig können einem Baum schaden.
Wer im Herbst seine Bäume noch nicht gepflanzt hat sollte dies jetzt tun.
Dazu sollte man eine Pflanzgrube von etwa 1m durchmesser und 0,5m Tiefe ausheben. Der Grund der Grube wird mit dem Spaten weiter aufgelockert. Vor der Pflanzung sollte man einen imprägnierten Holzpfahl auf der Wind zugewandten Seite setzten. Die starken Wurzeln des Bäumchens sollten wenige Zentimeter zurück geschnitten werden, da diese vertrocknet sein könnten. Der Baum wird etwa zwei Finger weit vom Pfahl eingesetzt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Veredlungsstelle über der Erde liegt.Grube mit feinem Boden zuschütten und gefühlvoll festtreten. Gut gießen. Der Baum muss in Form einer Acht mit einer Kokosschnur am Pfahl festgebunden werden, um gut anwachsen zu können. Vorsicht: Bei anderen Schnüren kann es später zu Abschnürungen kommen.
Damit ihr neugepflanzter Baum nicht gleich angefressen wird empfiehlt sich eine Gitterhose, das ist ein Baumschutzgitter, das in etwas Abstand um den Stamm angebracht wird um ihn vor Fraß zu schützen. Deshalb sollte es auch ganz am Boden abschließen.

Schädlinge und Krankheiten
Apfelwickler: Absuchen der Rinde auf Pupen und Larven
Mehltau: Schnitt der betroffenen Zweige
Kleiner Frostspanner: Eigelege absammeln
Apfelblütenstecher: Papperinge zur Kontrolle

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