Sie möchten mehr über das neue Verwaltungsgebäude und seinen Bau wissen? An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Zahlen, Daten, Fakten zum Gebäude auf einen Blick. Außerdem beantworten wir Ihnen häufig gestellten Fragen zum Neubau des Landratsamtes.
Alles, was Sie rund um Ihren Besuch wissen müssen, finden Sie bei unseren praktischen Hinweisen.
Die Gebäude, in denen sich das Landratsamt und die Ämter befanden, sind stark sanierungsbedürftig. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat ergeben, dass ein Neubau die wirtschaftlichste Variante darstellt.
Mit dem neuen Landratsamt sollen alle Services und Dienstleistungen an einem Ort gebündelt werden. Die Ämter waren auf 27 Gebäude in der Stadt Reutlingen verteilt. Mit dem Einzug in das moderne Gebäude entfallen die längeren Wege zwischen den einzelnen Standorten. Das macht es auch für Bürgerinnen und Bürger einfacher, da sie mit dem Neubau eine zentrale Anlaufstelle für ihre Anliegen haben.
Zudem schafft die Landkreisverwaltung mit dem neuen Gebäude moderne und zeitgemäße Arbeitsbedingungen, die auch die Digitalisierung vieler Vorgänge ermöglichen werden.
Der Investor ist die Georg Reisch GmbH & Co. KG aus Bad Saulgau.
Enworfen wurde das Gebäude von RIEHKE KOETH aus Stuttgart
Der Landkreis hat das fertiggestellte Gebäude erworben. Die eingesetzten Finanzmittel setzen sich zusammen aus bestehenden liquiden Mitteln, Erlösen aus dem Verkauf von nicht mehr benötigten Grundstücken und Gebäuden, aus Fördermitteln, aufgenommenen Darlehen und der Erwirtschaftung weiterer Eigenmittel während der Bauphase ab 2022.
Das Gebäude wird als BEG-Effizienzgebäude 40 Erneuerbare-Energien-Klasse einschließlich einer PV-Anlage mit 470 kWp und eines Batteriespeichers von 90 kWh erstellt.
Mit Hilfe von Erdwärme wird das neue Landratsamt geheizt und gekühlt sowie mit warmem Wasser versorgt. Die benötigte Erdsondenanlage besteht aus 63 Sonden, die in die Erde eingebracht wurden.
Ja, das neue Gebäude ist käuflich erworben und gehört der Kreisverwaltung.
Das neue Landratsamt besteht aus zwei Baukörpern, welche sich verschneiden. Jeder Baukörper umschließt dabei einen eingeschnittenen und frei bewitterten Hof, der dem Gebäude Tageslicht und Orientierung bietet und darüber hinaus als separierter und geschützter Freiraum nutzbar ist.
Baukörperversätze und die Ausbildung von Staffelgeschossen sorgen für eine baukörperliche Differenzierung. Der Neubau nimmt die Straßenfluchten der umgebenden Straßen auf und bildet einen repräsentativen Stadtbaustein mit markanter Silhouette in exponierter Lage. Mit der Ziegelfassade erhält der Neubau eine wertige und dauerhafte Fassade mit städtischem Erscheinungsbild.
Über eine Arkade entlang der Karlstraße und eines Durchgangs unter dem Gebäude betritt man den öffentlichen Innenhof. Aus dem öffentlichen Innenhof gelangen Besucher und Mitarbeiter in das helle, offene Foyer, welches als zentraler Verteilerraum für die verschiedenen Erdgeschossfunktionen dient.
Vom Foyer gelangt man direkt in das Bürger-Service-Center und in die Sitzungs- und Konferenzzone. Die Kantine verfügt ebenfalls über einen direkten Anschluss an das Foyer und profitiert über seine Orientierung zum öffentlichen Hof über tagesbelichtete Sitzplätze entlang der Fassade sowie einem direkt vorgelagerten Außenbereich mit entsprechender Bestuhlung. Das Café sitzt als offene Einheit im Foyer zwischen Kantine und Bürgerservicecenter. Zwei großzügige, gleichwertige Treppenhäuser erschließen aus der Mitte die schleifenförmige, kontinuierliche Grundfigur. Zwei weitere Erschließungskerne ergänzen die beiden Haupttreppenhäuser.
Durch die gewählte Gebäudefigur erhält man in den Obergeschossen eine kontinuierliche Grundrissform ohne Endpunkte. Zwei polygonale, sich verschneidende Ringe kennzeichnen die Büroetagen, die so von kurzen Wegen profitieren und einen kommunikativen Charakter besitzen.