Der 20. Oktober ist der Tag der
nicht sichtbaren Beeinträchtigungen.
An diesem Tag wird in ganz Deutschland viel gemacht.
Damit wird gezeigt:
Es gibt Beeinträchtigungen, die schlecht zu erkennen sind.
Das bedeutet:
Manche Menschen haben Probleme,
die man nicht sieht.
Die Probleme merken andere Menschen oft nicht.
Menschen mit diesen Beeinträchtigungen haben es deshalb oft schwer.
Es ist für diese Menschen schwer,
die richtige Hilfe zu bekommen.
Es ist für diese Menschen schwer,
überall mitzumachen.
Die Probleme gibt es im Alltag,
in der Arbeit,
in der Freizeit und
in den sozialen Beziehungen.
Der 20. Oktober hat das Ziel:
Die Mit·menschen achten mehr auf
Menschen mit un·sichtbaren Beeinträchtigungen.
Der Tag hilft, die Probleme
von Menschen mit un·sichtbaren Beeinträchtigungen
besser zu verstehen.
Der Tag hilft, Vor·urteile ab·zubauen.
Es wird kein Mensch übersehen.
Ein Mensch ist so, wie er ist.
Das sind Beispiele für Probleme, die man von außen nicht sieht:
Der 20. Oktober 2024 war der
1. Tag der nicht·sichtbaren Beeinträchtigungen.
Zum 1. Mal gab es den Tag der nicht·sichtbaren Beeinträchtigungen
in Deutschland.
Auch der Land·kreis Reutlingen hat mit·gemacht.
Der Beirat Selbst·hilfe und
der Verein Autismus verstehen e.V. und
die Selbst·hilfe·gruppe Psychiatrie-Erfahrener Reutlingen
haben eingeladen.
Es gibt Menschen, die können Reize von außen nicht verarbeiten.
Es gibt Menschen,
die verstehen Reaktionen von anderen Menschen nicht.
Das hat verschiedene Ursachen.
Das macht den Kontakt unter·einander schwierig.
Der Tag informiert über Probleme von
Menschen mit unsichtbaren Beeinträchtigungen.
An diesem Tag haben die Menschen
über ihre Probleme gesprochen.
Die Menschen haben Ideen gesammelt,
wie die Hindernisse weniger werden können.
Dr. Gottfried Maria Barth ist Arzt
in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
in Tübingen.
Er hat über Dinge gesprochen,
die zur Reiz·überflutung führen.
Beispiele für Reiz·überflutung sind:
In Arbeits·gruppen wurde über Probleme und Lösungen gesprochen.
Zu den Lösungen gehören unter anderem:
Der Beirat Selbst·hilfe hat wieder zum Tag eingeladen.
An diesem Abend sind mehr als 100 Menschen gekommen.
Das zeigt, dass das Thema sehr wichtig ist.
Professor Nicolas Rüsch arbeitet als Professor an der Uni Ulm und dem Krankenhaus in Günzbürg.
Professor Rüsch hat
über das Thema Stigma psychischer Erkrankung gesprochen.
Stigma meint:
nur das Schleche von Menschen wird gesehen.
Er hat ein Gruppen·angebot vorgestellt.
In der Gruppe lernen Menschen mit Psychiatrie·erfahrung,
über ihre Beeinträchtigung zu sprechen.
Damit kann das Stigma überwunden werden.
Im Kamino in Reutlingen wurde ein neuer Film zum 1. Mal gezeigt..
Der Film heißt „Leben mit unsichtbaren Beeinträchtigungen-Heraus·forderungen und Stigmatisierung“.
Im Film sind 7 Menschen mit un·sichtbaren Beeinträchtigungen zu sehen.
Der Film hilft dabei,
Menschen mit un·sichtbaren Beeinträchtigungen zu respektieren.
Dadurch können die anderen Menschen
die Probleme besser verstehen.
Dadurch müssen die Menschen mit un·sichtbaren Beeinträchtigungen nicht mehr still leiden.
Dadurch müssen die Menschen sich nicht immer recht·fertigen.
Danach haben viele Menschen aus dem Publikum
über den Film oder ihre Probleme gesprochen.
Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
hat den Text geschrieben und
in Leichte Sprache übersetzt.
Der Text wurde geprüft von
Gabriela Pfister und Peter Pfister.
Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers
Stand: Oktober 2025