AKTUELL:

Unsere nächste Inklusionskonferenz
findet am 07.11.2019
von 15:00 - 18:00 Uhr
in der Festkelter in
Metzingen statt. 




Geschäftsstelle
Inklusionskonferenz
Kaiserstr. 107
72764 Reutlingen
Frau
Susanne Blum
Leitung Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
07121 48558-14
07121 48558-28
Frau
Heike Goller-Lenz
07121 4855812
07121 48558-28
E-Mail senden / anzeigen
Frau
Annerose Ott
Sekretariat
07121 48558-10
07121 48558-28
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Projekte




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Das Bild zeigt das Logo der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen: Ein grüner Kreis mit den Buchstaben I und K.


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Handlungsfeld SPORT

Projekt: „Inklusionssport im Kreis Reutlingen“

In Kooperation des Sportkreises Reutlingen, des Projekts BISON (Baden-Württemberg inkludiert Sportler ohne Norm) und der Geschäftsstelle Inklusionskonferenz gab es Informationsveranstaltungen für Sportvereine, Selbsthilfeorganisationen sowie Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen zum Thema Inklusionssport. Dabei wurden nachhaltige Impulse für den Inklusionssport im Kreis gesetzt. Mehrere Sportvereine aus dem Landkreis haben Inklusion als Thema programmatisch und konzeptionell aufgenommen. Neue, inklusive Angebote im Bereich des Vereinssports werden ausgearbeitet.

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Handlungsfeld  BARRIEREFREIHEIT / ZUGÄNGLICHKEIT

Projekt: „Barrierefreiheit in den Mitgliedsorganisationen“

Die Mitglieder der Inklusionskonferenz sind aufgefordert ihre eigenen Organisationen auf Barrierefreiheit zu überprüfen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Gesichtspunkte Zugänglichkeit, Orientierung, Internetauftritt und Kommunikation. Verbesserungen sind zu verzeichnen, „Best practice“-Beispiele haben sich ergeben und sollen zum Nachahmen animieren.

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Handlungsfeld BILDUNG UND ERZIEHUNG

Projekt: „Qualifizierung in der Kindertagesbetreuung"

Im Rahmen des Projektes „Qualifizierungsoffensive: Inklusion in der Kindertagesbetreuung“ wurden verschiedene Informations- und Fortbildungsmodule für Mitarbeiter/innen in der Kindertagespflege entwickelt. Diese Weiter- und Fortbildungen werden seit 2015 für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung angeboten und vielfach gebucht.

Projekt: „Inklusive Modelle in der Schule“

Ziel dieses Projektes ist der weitere Ausbau von inklusiven Maßnahmen an den Schulen im Landkreis Reutlingen.

Ergebnisse:
  • Im Auftrag der Inklusionskonferenz wurde von der Universität Koblenz-Landau eine wissenschaftliche Untersuchung zum Stand der Inklusion an den Schulen im Landkreis Reutlingen durchgeführt. Im Hinblick auf die Schulgesetzänderung sollten Grundlagen und Orientierungshilfen für einen weiteren Ausbau und Entwicklung von inklusiven Maßnahmen im schulischen Bereich geschaffen werden.Die Projektlaufzeit war von April 2016 bis Oktober 2017.
    Der Abschlussbericht mit entsprechenden Handlungsempfehlungen liegt inzwischen vor.
    Die Befunde zeigen, dass es an vielen Schulen im Landkreis Reutlingen bereits sehr erfolgreiche Modell der inklusiven Beschulung gibt. Dennoch gibt es zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die im Abschlussbericht in unterschiedlichen Szenarien aufgezeigt werden.
    Zum vollständigen Abschlussbericht der Universität Koblenz Landau geht es hier.
  • Dementsprechend startet zum Schuljahreswechsel 2018 ein neues Projekt, das eine Pool-Lösung für Schulbegleitung umsetzt.
  • In Kooperation mit der Hochschule Reutlingen - Reutlingen University wurde am 30.November 2017 das Symposium Inklusion international veranstaltet. Mit dem Fokus auf Inklusion im Bildungsbereich/schulischen Bereich wurde der Blick ins Ausland gerichtet. Über die Landesgrenze hinaus fand ein Austausch mit relevanten Akteuren statt. Zu den namhaften Referenten zählten neben dem schwedischen Botschafter, Per Thörreson, Herrn Prof. Dr. Ewald Feyerer aus Österreich und Herr Prof. Dr. Andreas Köpfer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg (mit einem Bericht zum inklusiven Bildungssystem in Kanada).                                                                                                Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion beim Symposium Inklusion international                 












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Handlungsfeld GESUNDHEIT

Projekt: „Barrierefrei zum Arzt“

Um die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung im Landkreis Reutlingen zu verbessern, wurde das Projekt „Barrierefrei zum Arzt“ durch den Beirat Selbsthilfe initiiert.

Ergebnisse:

  • Mit Beteiligung der Geschäftsstelle wurde ein „Leitfaden für einen barrierefreien Arztbesuch“ erstellt.
    Hier finden Sie den Flyer "Barrierefrei zum Arzt"
  • Der Kreis-Ärzteschaft wird Beratung zu diesem Thema durch das Kompetenz-Team, zu dem Expertinnen und Experten mit eigener Erfahrung zählen, angeboten.
  • Patientenbegleitung bei einem stationären Klinik-Aufenthalt ist zudem ein wesentlicher Punkt zu diesem Thema. In Kooperation mit den Kreiskliniken Reutlingen wird derzeit ein Angebot geprüft und abgestimmt.
  • Von der Geschäftsstelle werden in Kooperation mit dem Kompetenzteam an Berufsschulen für Krankenpflege,  Heilerziehungspflege und Ergotherapie Seminare zum Thema Inklusion durchgeführt.

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Handlungsfeld ARBEIT


Projekt:  „pluseinhundert - Netzwerk Arbeit inklusiv"
Das Ziel dieses Projekts ist, bis zum Jahr 2020 mindestens 100 neue Beschäftigungsverhältnisse für Menschen mit einer wesentlichen Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Eine Kooperation vieler Akteure wurde initiiert, welches mit fachlicher Kompetenz, praxisnah und individuell die Schaffung neuer Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt koordiniert.

Ergebnisse:
  • Ein Flyer mit Kontaktdaten und Informationen über die Förderpraxis speziell im Landkreis Reutlingen wurde erstellt.
    Den Flyer des "Netzwerk plus 100 - Arbeit inklusiv" finden Sie hier.
  • Eine breit angelegte Presse-Kampagne über inklusive Beschäftigungsverhältnisse wurde initiiert. Mehrere inklusive Arbeitsverhältnisse wurden öffentlichkeitswirksam vorgestellt. Erfolgreiche Vermittlungen von Menschen mit Behinderungen auf den ersten Arbeitsmarkt und deren Arbeitsverhältnisse werden portraitiert. Mit diesen Best-Practise-Beispielen soll nicht nur über die Rahmenbedingungen informiert, sondern auch potenzielle Arbeitgeber für das Thema gewonnen werden. 
    Hier finden Sie die Presseberichte. 
    Reutlinger General-Anzeiger vom 15. Juli 2016 / Heike Dorn
    Südwestpresse vom 18. Juli 2016 / Heike Dorn 
    Südwestpresse, Landespolitik vom 18. Juli 2016 / Heike Dorn
    Reutlinger Wochenblatt vom 21. Juli 2016 / Heike Dorn
    Reutlinger General-Anzeiger vom 07. Dezember 2016 / Tobias Trämer
    Südwestpresse vom 06. Dezember 2016 / Tobias Trämer
    Reutlinger Wochenblatt vom 15. März 2017 / Nicole Mouton
    Südwestpresse vom 08. März 2017 / Nicole Mouton
    Beitrag RTF 1 vom 08. März 2017 / Nicole Mouton
    Reutlinger General-Anzeiger vom 08. November 2017 / Julia Besemer
    Südwestpresse vom 22. November 2017 / Julia Besemer
  • Auf Initiative des Netzwerks fand im September 2016 eine gemeinsame Veranstaltung der Inklusionskonferenz und der IHK unter der Schirmherrschaft von Herrn Landrat Reumann und Herrn IHK-Präsident Erbe statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, weitere Arbeitgeber für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu gewinnen. Im Zuge der Veranstaltung konnten einige neue Kontakte zu interessierten Arbeitgebern hergestellt werden.
    Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie hier.
  • In Kooperation mit der LWV-Eingliederungshilfe wurde das Projekt „Terffpunkt Arbeit" ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Angebot für Unternehmen, Vereine und sonstige Organisationen. Eine Gruppe von maximal 10 Teilnehmer/-innen verbringt einen Nachmittag in der Werkstatt für behinderte Menschen und kommt ins Gespräch mit den dort beschäftigten Menschen mit Behinderungen. Der persönliche Kontakt in kleinen Gruppen, ein Kennenlernen und unmittelbarer Austausch ist möglich und gewünscht. In vielen Projekten hat sich gezeigt, dass konkrete Begegnungen mit Menschen mit Behinderungen den Blick verändern und für deren Belange sensibilisieren. Ziel dieses Projektes ist, Begegnungen zu schaffen, Berührungsängste abzubauen und Wertschätzung zu fördern - und in letzter Konsequenz Arbeitgeber, Führungskräfte und sonstige Personalverantwortliche durch diesen persönlichen Kontakt auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen einzustimmen.
    Den Flyer zum Projekt finden Sie hier.
  • Ab 2018 wird die Handwerkskammer Reutlingen in Kooperation mit dem Netzwerk das Proejkt „Job-Börse“ starten. Menschen mit Behinderungen sollen die Möglichkeit bekommen, sich im Newsletter der Kreishandwerkerschaft Reutlingen mit einem kurzen Portrait vorzustellen. Die Reichweite und Zielgruppe dieses Newsletters eröffnet neue Möglichkeiten der Vermittlung.


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Handlungsfeld PERSÖNLICHKEITSRECHTE


Projekt: „Überprüfung der Beratungsangebote für Menschen mit Behinderung"
Im Rahmen dieses Projektes wurde im Auftrag der Inklusionskonferenz von der Geschäftsstelle eine detaillierte Gesamtübersicht über die existierenden speziellen Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Reutlingen erstellt.
Ziel des Projektes war die Erhöhung der Transparenz und Erleichterung der Zugänglichkeit, nicht nur für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige, sondern auch für andere Akteure im Zusammenhang mit diesem Thema. Zudem sollte damit die Grundlage für neue Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation der Beratungsstellen untereinander geschaffen werden.
Die Federführung und die Durchführung des gesamten Projektes übernahm die Geschäftsstelle. Nach Abschluss der umfangreichen Recherche aller Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Reutlingen wurden diese mittels eines speziell entwickelten Fragebogens in Form von persönlichen Interviews überprüft. Die Auswertung der Fragebögen und Zusammenführung der Ergebnisse zeigt, dass es für Menschen mit Behinderungen ein umfangreiches und spezialisiertes Beratungsangebot in den Ballungszentren, jedoch nur vereinzelt Angebote in der Landkreisfläche gibt.

Den Wegweiser "Beratungs- und Anlaufstellen für Menschen mit Behinderung im Landkreis Reutlingen" finden Sie hier.

Mit Blick auf das Bundesteilhabegesetz, das den Anspruch von Menschen mit Behinderungen auf eine ergänzende und unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) rechtswirksam regelt, sind die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchung relevant.





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