ImpfEN im Landkreis Reutlingen

Impfungen führen die niedergelassenen Ärzte sowie Betriebsärzte durch. Weiterhin wird ein mobiles Impfteam für ein niederschwelliges Basisimpfangebot sorgen und damit die Impfungen der Arztpraxen ergänzen.

Über das zentrale Impfterminportal des Landes können Impftermine sowohl in Arztpraxen, bei Impfaktionen sowie an den regionalen Impfstützpunkten im Landkreis Reutlingen vereinbart werden.

Informationen zur Impfkampagne #dranbleibenBW des Landes Baden-Württemberg gibt es unter: www.dranbleiben-bw.de

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Aktuelle Informationen zum digitalen Meldeportal zur einrichtungsbezogenen lmpfpflicht durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg finden Sie hier.

Sie haben Fragen zum Impfen?

Bitte halten Sie zu medizinischen Fragen Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt. Bei organisatorischen Fragen rund um die Impfungen bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen finden Sie Antworten unten in unserem FAQ.

Impfaktionen im Landkreis

Dem Landkreis steht entsprechend der Planungen des Landes ein mobiles Impfteam für einzelne Impfaktionen zur Verfügung. Die Termine können Sie im Folgenden auf dieser Seite einsehen.

Übersicht der Impfaktionen

Reutlingen, am Marktplatz 14

  • Freitag (25.11.) von 15 bis 18 Uhr
  • Freitag (02.12.) von 15 bis 18 Uhr
  • Freitag (09.12.) von 15 bis 18 Uhr
  • Freitag (16.12.) von 15 bis 18 Uhr
  • Freitag (23.12.) von 15 bis 18 Uhr

Reutlingen, Stadion an der Kreuzeiche

  • Samstag (26.11.) von 9 bis 12 Uhr
  • Sonntag (27.11.) von 13 bis 16 Uhr
  • Sonntag (04.12.) von 13 bis 16 Uhr
  • Sonntag (11.12.) von 13 bis 16 Uhr
  • Sonntag (18.12.) von 13 bis 16 Uhr

Neue Omikron-Impfstoffe verfügbar

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat seine Impfempfehlung am 20. September 2022 aktualisiert. Die STIKO empfiehlt, für alle Auffrischimpfungen (Booster) ab 12 Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen. Dies gilt sowohl für die BA.1- als auch die BA.4/5-adaptierten Impfstoffe.

Impfungen mit den neuen Impfstoffen sind auch an den regionalen Impfstützpunkten möglich. Bereits seit Mitte September stehen die mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna zur Verfügung, die an die Omikron-Subvariante BA.1 angepasst sind. Ergänzt wird das Impfangebot zwischenzeitlich auch durch den an die Subvarianten BA.4/5-angepassten Impfstoff von BioNTech/Pfizer.

Mehr Informationen zum Impfangebot finden Sie auch in unseren Meldungen unter "Aktuelles".


Impfung bei niedergelassenen Ärzten

Impfwillige können sich in ihrer Hausarztpraxis impfen lassen, das gilt auch für Zweit- und Auffrischungsimpfungen.

Weitere Informationen zur Covid-19-Schutzimpfung gibt es bei Hausärzten oder der Kassenärztlichen Vereinigung.

Impfung in Apotheken

Informationen zu Apotheken, die Corona-Schutzimpfungen anbieten, finden
Sie auf www.lak-bw.de sowie auf www.dranbleiben-bw.de.


Über das zentrale Impfterminportal des Landes können Impftermine sowohl in Arztpraxen, bei Impfaktionen sowie an den regionalen Impfstützpunkten im Landkreis Reutlingen vereinbart werden.

FAQ zum Impfen
Ja, im Rahmen der aufgeführten Impfangebote sind Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen möglich.
Auffrischimpfungen sollen frühestens sechs Monate nach der letzten Impfstoffdosis oder SARS-CoV-2-Infektion mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen.
In begründeten Einzelfällen kann die (weitere) Auffrischimpfung auch bereits nach frühestens vier Monaten erwogen werden. Nur bei Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche empfiehlt die Ständige Impfkommission STIKO einen Abstand von mindestens 3 Monaten.
 
Die erste Auffrischimpfung wird allen Personen über 12 Jahren empfohlen, die bereits zwei immunologische Ereignisse (COVID-19-Impfung bzw. eine SARS-CoV-2-Infektion) hatten sowie Kindern mit Vorerkrankungen zwischen 5 und 11 Jahren. 
Die STIKO empfiehlt in der 22. Aktualisierung ihrer COVID-19-Impfempfehlung für Auffrischimpfungen ab 12 Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen. Dies gilt sowohl für die BA.1- als auch für die BA.4/5-adaptierten Impfstoffe.
 
Eine zweite Auffrischimpfung ist nach drei immunologischen Ereignissen möglich. Die STIKO empfiehlt sie derzeit für alle Personen ab 60 Jahren sowie für Personen ab 5 Jahren, die infolge einer Grunderkrankung oder einer Immunschwäche ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf aufweisen.
Auch für Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen wird eine weitere Auffrischimpfung empfohlen ebenso wie für Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
 
Für Personen unter 60 Jahren ohne Grunderkrankung, die bereits drei immunologische Ereignisse (davon mind. 1 Impfstoffdosis) hatten, empfiehlt die STIKO vorerst keine weitere Auffrischimpfung.
 
Die detaillierten Erläuterungen finden Sie in der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission und auf der Internetseite des RKI zur COVID-19-Impfung

Auffrischungsimpfungen sind entsprechend dieser STIKO-Empfehlungen und nach individueller Patientenberatung bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen möglich. Impfempfehlung der

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung

Internetseite des RKI zur COVID-19-Impfung


Ja, Personen zwischen 12 und 17 Jahren können sich sowohl impfen als auch boostern lassen. Die STIKO empfiehlt für die Grundimmunisierung den Impfstoff von BioNTech/Pfizer und zusätzlich den COVID-19-Impfstoff von Novavax.

Für alle Auffrischimpfungen ab 12 Jahren soll vorzugsweise einer der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer eingesetzt werden.

Bei den vom Landkreis organisierten Impfaktionen werden Personen unter 18 Jahren mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft.
 
Die Impfung ist ein medizinischer Eingriff, dem der oder die Jugendliche zustimmen muss. In der Regel ist eine Einwilligungsfähigkeit ab einem Alter von 16 Jahren gegeben. Das heißt, dass Jugendliche ab einem Alter von 16 Jahren in der Regel hinsichtlich einer Impfung selbst entscheiden und in diese einwilligen können. Voraussetzung ist eine Aufklärung über die Behandlung und ihre Risiken. Da eine Impfung eine Routinemaßnahme des medizinischen Alltags ist, können auch schon Kinder zwischen 15 und 16 Jahren einer Impfung aktiv zustimmen. Die Frage der Einwilligungsfähigkeit unterliegt hier einer individuellen Prüfung durch den Arzt.
 
Für den Fall, dass keine Einwilligungsfähigkeit vorliegt (bei Kindern bis 15 Jahren), ist eine Einwilligung der bzw. des Personensorgeberechtigten notwendig.
 
Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Impfärzte sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung.
Ja, Impfungen für Kinder in dieser Altersgruppe von 5 bis 11 Jahren werden ebenfalls bei allen Impfaktionen angeboten.
 
Gesunden Kindern ohne engen Kontakt zu vulnerablen Personen wird von der STIKO derzeit nur eine Impfdosis mit BioNTech/Pfizer oder Moderna empfohlen. Eine Grundimmunisierung mit zwei Impfdosen kann aber auf individuellen Wunsch und nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.
 
Kinder mit Kontakt zu vulnerablen Personen sollen dagegen eine vollständige Grundimmunisierung mit zwei Impfdosen erhalten.
Für Kinder mit Vorerkrankungen empfiehlt die STIKO eine Grundimmunisierung (zwei Impfungen) und zusätzlich noch eine Auffrischimpfung, d.h. insgesamt drei Impfungen.
 
Bei den vom Landkreis Reutlingen organisierten Impfaktionen werden Personen unter 18 Jahren generell nur mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft.
Mit welchem Impfstoff eine Person geimpft wird, ist abhängig von der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sowie der Verfügbarkeit der Impfstoffe.
 
Nach aktuellem Stand empfiehlt die STIKO für die beiden Altersklassen der unter 18-jährigen die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax. Bei den vom Landkreis Reutlingen organisierten Impfaktionen werden Personen unter 18 Jahren ausschließlich mit dem Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft.
Personen unter 30 Jahren können zwischen den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Novavax auswählen. Ab 30 Jahren sind die Impfstoffe BioNTech/Pfizer, Moderna und Novavax gleichermaßen geeignet. Schwangere werden mit BioNTech/Pfizer geimpft.

Seit der letzten Aktualisierung der STIKO-Impfempfehlung am 6. Oktober 2022 ist im Alter von 18-50 Jahren neuerdings auch der Impfstoff von Valneva zur Grundimmunisierung zugelassen. Dieser wird jedoch an den regionalen Impfstützpunkten nicht verimpft. 

Für Auffrischimpfungen sind ausschließlich die angepassten mRNA-Impfstoffe vorgesehen.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt, für alle Auffrischimpfungen (Booster) ab 12 Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen. 
Diese an die Subvarianten BA.1 und BA.4/5 angepassten Impfstoffe werden an den regionalen Impfstützpunkten in Reutlingen verimpft. 

Das von der STIKO empfohlene Vorgehen zur Grundimmunisierung und zu Auffrischimpfungen von Immungesunden (Impfstoffe und Impfabstände) finden Sie als tabellarische Übersicht in den Tabellen 4, 5 und der aktuellen COVID-19-Impfempfehlung.














Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, für alle Auffrischimpfungen (Booster) ab 12 Jahren vorzugsweise einen der zugelassenen und verfügbaren Omikron-adaptierten bivalenten mRNA-Impfstoffe einzusetzen. 

Eine Grundimmunisierung ist mit diesen Impfstoffen nicht möglich. Folglich können sich nur Personen mit den Omikron-Impfstoffen impfen lassen, denen die Ständige Impfkommission (STIKO) die entsprechende Auffrischimpfung empfiehlt. Detaillierte Informationen finden Sie in der aktuellen STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung und auf der Internetseite des RKI zur COVID-19-Impfung

Die neuen adaptierten Omikron-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna, sind demnach für die erste und zweite Auffrischimpfung vorgesehen, also die sogenannten Dritt- und Viertimpfungen. Dies gilt sowohl für die BA.1- als auch die BA.4/5-adaptierten Impfstoffe.
Impfungen mit den neuen Impfstoffen sind auch an den regionalen Impfstützpunkten möglich.

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung

Internetseite des RKI zur COVID-19-Impfung

Ja, Corona-Impftermine können in Baden-Württemberg jetzt auch wieder online gebucht werden über  www.impftermin-bw.de. Bei der Terminbuchung kann ausgewählt werden, wann, wo und mit welchem Impfstoff geimpft werden soll. Über das Impfterminportal des Landes können Impftermine sowohl in Arztpraxen, bei Impfaktionen sowie an den regionalen Impfstützpunkten im Landkreis Reutlingen vereinbart werden.
 
Ebenfalls besteht die Möglichkeit, über eine Telefon-Hotline (Rufnummer: 0800 282 272 91) kostenfrei Termine zu vereinbaren.

Weitere Informationen zum neuen Impfterminportal finden Sie in dieser Meldung des Landes Baden-Württemberg.

Impfterminportal
Ja, eine Impfung an den beiden Impfstützpunkten in Reutlingen kann vorerst auch noch ohne Terminreservierung erfolgen.

Eine Terminbuchung ist jedoch online möglich unter www.impftermin-bw.de.
Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zu Ihrem Impftermin mit: Für die Impfung von Kindern unter 16 Jahren ist außerdem eine Einwilligungserklärung der Eltern erforderlich. Bei getrenntlebenden Eltern ist die Unterschrift von beiden Eltern notwendig.
Auch Menschen, die keine Krankenversicherung haben, können sich kostenlos impfen lassen. Bitte bringen Sie zur Impfung ein Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument mit, aus dem das Geburtsdatum hervorgeht.
Ja, allerdings erhält nur die begleitete Person eine Impfung, für die der Impftermin vereinbart wurde.
Bitte besprechen Sie medizinische Fragen mit Ihrem Haus- oder Facharzt. Die Landkreisverwaltung plant die Impfangebote und beantwortet am Impftelefon organisatorische Fragen rund um die regionalen Impfstützpunkte. Medizinische Fragen können am Impftelefon nicht beantwortet werden.
 
Vor der Impfung findet auch an den Impfstützpunkten sowie anderen Vor-Ort-Impfaktionen ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt statt. Hier bekommen Sie fachkundige Auskunft zu Ihren Fragen. Nach dem Gespräch steht Ihnen weiterhin frei, ob Sie sich impfen lassen möchten.
Ukrainische Staatsangehörige, die sich in Folge des Krieges im Landkreis aufhalten, können sich ebenfalls bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen, oder in Arztpraxen unbürokratisch impfen lassen. Zudem wird es Impfteams geben, die in die Sammelunterkünfte fahren, um dort vor Ort zu impfen. Auch Menschen, die keine Krankenversicherung haben, können sich kostenlos impfen lassen. Zur Impfung sollte dann möglichst ein Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument mitgebracht werden, aus dem das Geburtsdatum hervorgeht. Für die medizinische Beratung sollte nach Möglichkeit eine Begleitperson als Dolmetscher beim Impftermin dabei sein. 

Informationen zur Impfung in ukrainischer Sprache können bereits unter folgenden Links nachgelesen werden:

  • Landratsamt Reutlingen
  • Bismarckstraße 47
  • 72764 Reutlingen
  • Telefon 07121 480-0