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Problemstoffmobil: Akkus, Batterien und Elektrokleingeräte umweltgerecht entsorgen


Neben Schadstoffen wie Haushaltsreinigern, Holz- und Pflanzenschutzmitteln, Lösungsmitteln und Spraydosen kann man beim Problemstoffmobil auch Akkus, Batterien und kleine Elektrogeräte abgeben. Alle Problemstoffe können aus Platzgründen nur in Kleinmengen angenommen werden.

Akkus, Batterien und Elektrogeräte enthalten verschiedene, teilweise sehr umweltschädliche Metalle. Viele der Metalle können zurückgewonnen und in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Besonders in den kleinen Knopfzellen findet sich das giftige Quecksilber. Beim Problemstoffmobil können pro Anlieferer maximal acht kleine Elektrogeräte mit einer Kantenlänge unter 30 Zentimetern abgegeben werden. Ganz wichtig: Alle Akkus und Batterien müssen aus den Geräten entfernt und getrennt abgegeben werden, sofern sie nicht fest eingebaut sind. Viele Notebooks, Smartphones und Tablets enthalten herausnehmbare Lithiumakkus, die in einem separaten Fass gesammelt werden. Diese Stromspeicher sind problematisch und haben schon einige Brände bei Entsorgungsfirmen verursacht. Ein Sonderfall sind große Lithiumakkus von E-Bikes. Sie werden wegen dem sehr hohen Energiegehalt am Mobil nicht angenommen, sondern durch den Fahrradhandel.

Alle Geschäfte die Akkus und Batterien verkaufen, müssen eine gut sichtbare Abgabemöglichkeit bereithalten. In den dort aufgestellten grünen Batterieboxen kann man die Energiespeicher ganz einfach entsorgen, beispielsweise beim Einkauf im Supermarkt.

Mehr Informationen finden sich im gedruckten Abfallkalender oder in der App „AbfallKreisRT“ für Smartphones. Dort erhält man auch Auskünfte, unter welchen Voraussetzungen eine Abgabe im Handel möglich ist. Für weitere Fragen steht die Abfallberatung unter der Telefonnummer 07121/480-3395 zur Verfügung.

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