AKTUELL:


Eine tolle Sache!!!

Thomas Poreski,
Mitglied des Landtages Baden-Württemberg hat den  Beirat Selbsthilfe zu einem Besuch und Gespräch im Landtag eingeladen.
Am 30. März 2020  ist es soweit - wir freuen uns!






Geschäftsstelle
Inklusionskonferenz
Kaiserstr. 107
72764 Reutlingen

Ich sag dir was


Das Bild zeigt das Logo der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen: Ein grüner Kreis mit den Buchstaben I und K.       Logo Baden-Württemberg-Stiftung      Logo Vhs Reutlingen 



Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz    
hält jedes Jahr                          Das Bild zeigt eine Frau an einem Rednerpult. Sie spricht in ein Mikrofon.
viele Reden.

In den Reden geht es um
Menschen mit Beeinträchtigung.                               
Und wo sie bei allem
mitmachen können.
So wie Menschen ohne Beeinträchtigung auch.
Das nennt sich Inklusion.

Am besten ist es,
wenn Menschen mit Beeinträchtigung
diese Reden selber halten.

Weil sie wissen,
wovon sie reden.Das Bild zeigt drei Menschen, die an einem Tisch sitzen und einen Vortrag halten. Eine Frau sitzt im Rollstuhl.
 
Die Menschen mit Beeinträchtigung
machen bei den Reden gerne mit.
Weil sie ernst genommen werden.

Diejenigen, die die Reden halten
sind Mitglieder im Beirat Selbsthilfe.
Oder sie sind in einer anderen Selbsthilfegruppe aktiv.

Manche Schulen wollen
Reden zu Inklusion
immer im Stundenplan haben.

Und immer mehr Ämter und Vereine
fragen nach Reden.

Die Menschen mit Beeinträchtigung,
die Sprecher oder Sprecherinnen
von den Reden sind,Das Bild zeigt eine Frau. Sie hat ein Buch in den Händen. Die Frau liest in dem Buch.
haben bemerkt,
dass sie bei manchen Dingen
dazu lernen müssen.
Das nennt sich Fachwissen.

Zum Beispiel zur Theorie der Inklusion.
Sie müssen wissen,
wie der Unterschied
zwischen Integration und Inklusion ist.
Und was die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen
für die Politik bedeutet.

Manche müssen lernen,
wie sie sprechen sollen.
Oder wie man am besten
seinen Merkzettel schreibt.

Eine Schulung ist für die Sprecher und Sprecherinnen wichtig.
Für sie selber.
Und für die Inklusionskonferenz.Das Bild zeigt viele verschiedene Menschen.
Beide haben das Ziel,
andere Menschen
auf die Anliegen der Menschen mit Beeinträchtigung
aufmerksam zu machen.

Mit dem Beirat Selbsthilfe
wurde ein Projekt überlegt.
In einem Projekt
werden Dinge und Vorhaben ausprobiert,
die es so noch nicht gibt.

Dieses Projekt hat den Namen „ich sag dir was“.
6 Menschen lernen in diesem Projekt,
wie sie Reden halten sollen.

Die Baden-Württemberg Stiftung
gibt das Geld für das Projekt.
Die Volkshochschule Reutlingen
schickt die Lehrerinnen.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen
mit verschiedenen BeeinträchtigungenDas Bild zeigt zwei Frauen, die vor einem Computer sitzen. Eine Frau erklärt der anderen Frau etwas und zeigt mit dem rechten Zeigefinger auf den Bildschirm von dem Computer.
nehmen am Projekt teil.
Es gibt eine Frau mit Sehbehinderung,
eine Frau und einen Mann mit Körperbehinderung,
ein Mann mit seelischer Beeinträchtigung
und eine Frau und ein Mann mit Lernschwierigkeiten.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen
in diesem Projekt
ihre eigenen Interessen zu vertreten.
Und sie lernen,
anderen Menschen
die Anliegen von Menschen mit Beeinträchtigung
zu erzählen.

Das Projekt hat 3 Teile.

Was die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen wollen
und lernen müssen wird im Teil 1 gesammelt.

Die Unterrichtsstunden richten sich
nach den einzelnen Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Sie lernen das,
was sie sagen sollen
und wie sie es sagen sollen.

In der Gruppe wird geübt.Das Bild zeigt eine Frau. Sie steht vor einer Tafel und erklärt etwas.
Jeder hält seine Rede vor der Gruppe.
Die anderen sagen,
was dabei gut ist und
was dabei noch besser gemacht werden kann.

In einem halben Jahr
gibt es an 10 Vormittagen Unterricht.
Der Unterricht findet in der
Volkshochschule Reutlingen statt.
Die Räume sind rollstuhl·gerecht.

Wie sie einen Vortrag halten müssen.
haben alle in dem halben Jahr gelernt.

Die Lehrerinnen der Volkshochschule
unterstützen im Teil 2 dabei,
verschiedene Reden vorzubereiten..
Die pädagogische Fachkraft ist auch immer dabei.

Die Art vom Vortrag hängt davon ab,
wer dem Vortrag zuhören wird.Das Bild zeigt zwei Männer, die an einem Tisch sitzen. Der eine Mann spricht, der andere Mann schreibt etwas auf ein Blatt Papier, das vor ihm liegt.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden ab jetzt
Referenten und Referentinnen genannt.

Für jede Rede überlegt sich jeder,
was gesagt werden muss.
Die Rede wird vorbereitet.
Wie und was gesagt wird.
Was für Bilder gezeigt werden.Das Bild zeigt einen Mann im Rollstuhl. Auf dem Tisch vor ihm liegen Unterlagen. Er zeigt darauf.
Oder ob eine Geschichte vorgelesen wird.

Verschiedenen Gruppen werden
die fertigen Vorträge vortragen.
Die Rückmeldungen sind wichtig,
Und die Reden werden angepasst.
Also zum Beispiel kürzer gemacht.
Oder Inhalte kommen noch dazu.

Im Teil 3
halten die Referenten und Referentinnen
selbständig die Reden.
Für die Vorbereitung bekommen sie weiterhin
die Unterstützung von der pädagogischen Fachkraft.

Das RTF (Reutlinger Tübinger Fernsehen) hat zu unserem Projekt berichtet.
Wenn Sie hier klicken, können Sie den Fernsehbeitrag sehen. 
 
Wer hat diesen Text gemacht?

Die GeschäftsstelleDas Bild zeigt das Logo der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen: Ein grüner Kreis mit den Buchstaben I und K.
hat diesen Text geschrieben.

Der Text wurde geprüft von
Peter Sinn und Kollegen.

Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschenit geistiger Behinderung Bremen e.V.
Illustrator: Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2015Das Bild zeigt eine Hand, die mit einem blauen Stift auf ein Blatt Papier malt.
Stand: Februar 2019



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