Frau
B. Buchholz
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Empowerment für Frauen

Frauensprachkurse in den Integrationszentren
 
Wie die Kurzanalyse des BAMF 1/2017 bestätigt, sind geflüchtete Frauen durchaus sehr motiviert an der deutschen Gesellschaft zu partizipieren. Sie bringen jedoch schlechtere Bildungsqualifikationen mit und weisen häufiger eine gänzlich fehlende Schul- und Berufsausbildung auf. Unter anderem aufgrund von familiären Verpflichtungen wie die Betreuung der Kinder und die Wohnraumversorgung werden die bundesweit angebotenen Integrationskurse von geflüchteten Frauen seltener und in größerem Abstand zur Einreise besucht.
Vor allem der Zugang zu den entsprechenden Institutionen stellt für sie eine Barriere dar.
Ist hingegen der Einstieg erfolgt, sind die messbaren Erfolge beim Absolvieren von Bildungsgängen denen der Männer vergleichbar.

Der insgesamt nachteiligen Arbeitsmarktposition von geflüchteten Frauen wird seitens der Unteren Aufnahmebehörde mit dem Angebot von Frauensprachkursen mit Kinderbetreuung begegnet. Diese werden seit November 2016 in den Integrationszentren angeboten und durch das Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert.

Im Rahmen der Sprachkurse finden regelmäßig Veranstaltungen zu den behandelten Themen statt, zum Beispiel gemeinsames Einkaufen und Kochen. 
Neben der Sprachförderung auf dem Bildungsniveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzenrahmen für Sprachen (GER) können die Teilnhmerinnen Bildungsangebote zu  verschiedenen Themen nutzen, wie
  • Frau und Beruf
  • Häusliche Gewalt
  • Die Rolle der Frau in Deutschland


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