ImpfEN im Landkreis Reutlingen

Impfungen führen die niedergelassenen Ärzte sowie Betriebsärzte durch. Weiterhin wird ein mobiles Impfteam für ein niederschwelliges Basisimpfangebot sorgen und damit die Impfungen der Arztpraxen ergänzen

Informationen zur Impfkampagne #dranbleibenBW des Landes Baden-Württemberg gibt es unter: www.dranbleiben-bw.de

Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Aktuelle Informationen zum digitalen Meldeportal zur einrichtungsbezogenen lmpfpflicht durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg finden Sie hier.

Sie haben Fragen zum Impfen?

Bitte halten Sie zu medizinischen Fragen Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt.

Bei organisatorischen Fragen rund um die Impfungen bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen finden Sie Antworten unten in unserem FAQ. Zudem können Sie sich Montag bis Freitag von 10 - 13 Uhr unter der Telefonnummer 07121 480-2188 an das Impftelefon des Landkreises wenden.

Impfstützpunkte im Landkreis

Der Landkreis Reutlingen hat zusammen mit seinen Partnern regionale Impfstützpunkte aufgebaut und zudem regelmäßig mobile Impfaktionen an wechselnden Standorten angeboten. Seit Anfang Dezember konnten so von den Impfteams im Landkreis Reutlingen insgesamt rund 42.000 Impfungen durchgeführt werden. Die Nachfrage hat sich allerdings von bis zu 6.600 Impfungen pro Woche auf jetzt rund 600 Impfungen reduziert. Dies ist der Grund für die Umstellung des Impfangebots seit dem 28. März 2022.

Impfaktionen im Landkreis

Dem Landkreis steht entsprechend der Planungen des Landes ein mobiles Impfteam für einzelne Impfaktionen zur Verfügung. Die Termine können Sie im Folgenden auf dieser Seite einsehen.

Hinweis: Impfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren werden ebenfalls bei allen Impfaktionen angeboten. Die Impfungen werden ohne vorherige Terminvergabe stattfinden. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe Comirnaty von BioNTech/Pfizer, Spikevax von Moderna und Nuvaxovid von Novavax.

Impfangebot mit dem Impfstoff von Novavax

Eine Impfung mit dem Novavax-Impfstoff kann jede Person wahrnehmen, unabhängig davon, ob sie von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den Impfstoff von Novavax zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierzu sind zwei Impfdosen im Abstand von mindestens drei Wochen erforderlich.

Übersicht der Impfaktionen bis zum 29. Mai 2022

Reutlingen, am Marktplatz 14

  • Freitag (13.05.) von 15 bis 18 Uhr
  • Freitag (20.05.) von 15 bis 18 Uhr
  • Freitag (27. 05.) von 15 bis 18 Uhr

Reutlingen, Stadion an der Kreuzeiche

  • Sonntag (15.05.) von 13 bis 16 Uhr
  • Sonntag (22.05.) von 13 bis 16 Uhr
  • Sonntag (29.05.) von 13 bis 16 Uhr

Mehr Informationen zum Impfangebot finden Sie auch in unseren Meldungen unter "Aktuelles".

Eine Übersicht weiterer Vor-Ort-Impfaktionen finden Sie unter www.dranbleiben-bw.de.


Impfung bei niedergelassenen Ärzten

Impfwillige können sich in ihrer Hausarztpraxis impfen lassen, das gilt auch für Zweit- und Auffrischungsimpfungen.

Weitere Informationen zur Covid-19-Schutzimpfung gibt es bei Hausärzten oder der Kassenärztlichen Vereinigung. Diese stellt auch eine Übersicht der Ärztinnen und Ärzte bereit, die Zweitimpfungen mit Moderna durchführen.

Zusätzlich wird auch in der Portalpraxis Reutlingen am Standort Klinikum am Steinenberg geimpft. Zur Terminvereinbarung setzen Sie sich bitte telefonisch mit der Praxis in Verbindung.

Außerdem gibt es im PORT-Gesundheitszentrum in Hohenstein ebenfalls die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Auch für einen Termin an diesem Standort, rufen Sie bitte direkt dort an.

Impfung in Apotheken

Seit dem 8. Februar können sich Impfwillige im Land nun
auch von Apothekerinnen und Apothekern gegen Covid-19 impfen lassen.

Informationen zu Apotheken, die Corona-Schutzimpfungen anbieten, finden
Sie auf www.lak-bw.de sowie auf www.dranbleiben-bw.de.

FAQ zum Impfen
Ja, im Rahmen der aufgeführten Impfangebote sind Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen möglichen.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die einmalige Auffrischungsimpfung allen Personen, deren Zweitimpfung drei Monate zurückliegt. 

Eine zweite Auffrischimpfung empfiehlt die STIKO für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Bewohnerinnen, Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab 5 Jahren sowie für Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patienten- und Bewohnerkontakt). Die zweite Auffrischimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens 3 Monate nach der ersten Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten. Personen, die nach der ersten Auffrischimpfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischimpfung empfohlen. 

Auffrischungsimpfungen sind entsprechend dieser STIKO-Empfehlungen und nach individueller Patientenberatung bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen möglich.
Der Bund ermöglicht nun auch Auffrischungsimpfungen für Jugendliche. Personen zwischen 12 und 17 Jahren können sich demnach sowohl impfen als auch boostern lassen.
 
Die Impfung ist ein medizinischer Eingriff, dem der oder die Jugendliche zustimmen muss. In der Regel ist eine Einwilligungsfähigkeit ab einem Alter von 16 Jahren gegeben. Das heißt, dass Jugendliche ab einem Alter von 16 Jahren in der Regel hinsichtlich einer Impfung selbst entscheiden und in diese einwilligen können. Voraussetzung ist eine Aufklärung über die Behandlung und ihre Risiken. Da eine Impfung eine Routinemaßnahme des medizinischen Alltags ist, können auch schon Kinder zwischen 15 und 16 Jahren einer Impfung aktiv zustimmen. Die Frage der Einwilligungsfähigkeit unterliegt hier einer individuellen Prüfung durch den Arzt.
 
Für den Fall, dass keine Einwilligungsfähigkeit vorliegt (bei Kindern bis 15 Jahren), ist eine Einwilligung der bzw. des Personensorgeberechtigten notwendig. 

Entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in Baden-Württemberg in den Arztpraxen, an Impfstützpunkten oder auch bei Vor-Ort-Impfaktionen geimpft werden. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Impfärzte sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung. 
 
Weitere Informationen zur Impfung von Jugendlichen
Bei allen vom Landkreis organisierten Impfaktionen, die ab dem 28. März 2022 stattfinden, können Kinder in dieser Altersgruppe ebenfalls ohne vorherige Terminvereinbarung geimpft werden.

An diesen Orten steht der Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer zur Verfügung, außerdem ist eine medizinische Beratung durch Kinderärzte sichergestellt. Die Termine stehen für Kinder von fünf bis elf Jahren, aber auch für ältere Kinder und Jugendliche sowie für Impfungen von Erwachsenen zur Verfügung.

Kinder von fünf bis elf Jahren erhalten den Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer, der geringer dosiert ist als der Impfstoff für ältere Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene. Die STIKO empfiehlt seit dem 9. Dezember 2021 Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit Vorerkrankungen die Corona-Schutzimpfung. Zusätzlich wird die Impfung Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht ausreichend durch eine Impfung schützen können. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankungen oder ein entsprechendes Umfeld geimpft werden. Alle Informationen finden sich in der STIKO-Empfehlung auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Weitere Informationen zur Impfung von Kindern

Mit welchem Impfstoff eine Person geimpft wird, ist abhängig von der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sowie der Verfügbarkeit der Impfstoffe. Eine Zulassung für Personen unter 18 Jahren besteht aktuell für Comirnaty (BioNTech/Pfizer) und Spikevax (Moderna). Nach aktuellem Stand wird jedoch ausschließlich Comirnaty für Personen unter 18 Jahren empfohlen aufgrund des unterschiedlichen Nebenwirkungsprofiles. Bislang gibt es keine Hinweise, dass Comirnaty in dieser Altersgruppe unsicher wäre. Alle bisher verfügbaren Daten zeigen, dass dieser Impfstoff sicher ist.
Dementsprechend erhalten Personen unter 30 Jahren sowie Schwangere den Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Ab 30 Jahren sind beide derzeit verfügbaren mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna gleichermaßen geeignet.
 
Auch das Paul-Ehrlich-Institut erklärt, dass die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sowohl hinsichtlich Sicherheit als auch Wirksamkeit/Effektivität vergleichbar sind. Studien haben gezeigt, dass die Kombination aus Johnson&Johnson und Moderna sowie eine Auffrischung mit Moderna nach Impfungen mit BioNTech/Pfizer oder Astrazeneca zu einer deutlichen Erhöhung der Antikörper führen. Bei der Auffrischung wird beim Impfstoff von Moderna die halbe Dosis im Vergleich zur Erst- und Zweitimpfung verwendet, bei BioNTech/Pfizer die volle Dosis.
 
Bislang wurden Personen ab 30 Jahren in der Regel mit dem Impfstoff von Moderna geimpft. Ab sofort können sie zwischen den Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer auswählen. Impfdosen beider Hersteller sind ausreichend vorhanden.

Der Impfstoff von Novavax ist bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen verfügbar. Wer eine Impfung im Rahmen der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid möchte, kann den Impfstoff ebenfalls auswählen. Insgesamt erhält der Landkreis rund 5.000 Impfdosen, die für die Erst- und Zweitimpfungen vorgesehen sind.

Jede Person kann die Novavax-Impftermine wahrnehmen, unabhängig davon, ob sie von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen ist. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt den Impfstoff von Novavax, genannt Nuvaxovid, zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierzu sind zwei Impfdosen im Abstand von mindestens drei Wochen erforderlich. Die Anwendung von Nuvaxovid während der Schwangerschaft und Stillzeit wird zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfohlen. Auch für Auffrischimpfungen ist dieser Impfstoff bisher noch nicht vorgesehen.

Der Impfstoff von Johnson&Johnson steht nicht mehr zur Verfügung.
Aufgrund der geringen Nachfrage wurde das Impfangebot des Landkreises seit dem 28. März 2022, deutlich reduziert. Impfungen werden nun weiterhin vor allem durch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte angeboten. Rund 190 Praxen im Landkreis bieten diesen Service an. Darüber hinaus steht dem Landkreis entsprechend der Planungen des Landes ein mobiles Impfteam für einzelne Impfaktionen zur Verfügung.
Um eine Impfung bei einer Impfaktion zu erhalten ist keine vorherige Terminvereinbarung notwendig.
Um mehr Flexibilität zu bieten und auch Kurzentschlossenen eine Impfung zu ermöglichen, wird bei den Impfaktionen ohne Termin geimpft. In der Regel ist nicht mit Wartezeiten zu rechnen. 

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zu Ihrem Impftermin mit: Für die Impfung von Kindern unter 16 Jahren ist außerdem eine Einwilligungserklärung der Eltern erforderlich. Bei getrenntlebenden Eltern ist die Unterschrift von beiden Eltern notwendig.
Auch Menschen, die keine Krankenversicherung haben, können sich kostenlos impfen lassen. Bitte bringen Sie zur Impfung ein Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument mit, aus dem das Geburtsdatum hervorgeht.
Ja, allerdings erhält nur die begleitete Person eine Impfung, für die der Impftermin vereinbart wurde.
Bitte besprechen Sie medizinische Fragen mit Ihrem Haus- oder Facharzt. Die Landkreisverwaltung plant die Impfangebote und beantwortet am Impftelefon organisatorische Fragen rund um die regionalen Impfstützpunkte. Medizinische Fragen können am Impftelefon nicht beantwortet werden.
 
Vor der Impfung findet auch an den Impfstützpunkten sowie anderen Vor-Ort-Impfaktionen ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt statt. Hier bekommen Sie fachkundige Auskunft zu Ihren Fragen. Nach dem Gespräch steht Ihnen weiterhin frei, ob Sie sich impfen lassen möchten.
Ukrainische Staatsangehörige, die sich in Folge des Krieges im Landkreis aufhalten, können sich ebenfalls bei vom Landkreis organisierten Impfaktionen, oder in Arztpraxen unbürokratisch impfen lassen. Zudem wird es Impfteams geben, die in die Sammelunterkünfte fahren, um dort vor Ort zu impfen. Auch Menschen, die keine Krankenversicherung haben, können sich kostenlos impfen lassen. Zur Impfung sollte dann möglichst ein Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument mitgebracht werden, aus dem das Geburtsdatum hervorgeht. Für die medizinische Beratung sollte nach Möglichkeit eine Begleitperson als Dolmetscher beim Impftermin dabei sein. 

Informationen zur Impfung in ukrainischer Sprache können bereits unter folgenden Links nachgelesen werden:

  • Landratsamt Reutlingen
  • Bismarckstraße 47
  • 72764 Reutlingen
  • Telefon 07121 480-0