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Tipps zum Schutz von Igeln und nachtaktiver Tiere bei Nutzung von Mährobotern

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Rasenmähroboter erfreuen sich wachsender Beliebtheit, stellen aber eine Gefahr für nachtaktive Tiere dar.

Technische Lösungen, die speziell zum Schutz von Igeln an den automatisierten Geräten angebracht oder in jene integriert werden, sind aktuell noch nicht ausgereift. Besonders Igel aber auch andere nachtaktive Tiere wie zum Beispiel Frösche und Kröten, sind durch den nächtlichen Betrieb von Mährobotern gefährdet, da diese die Tiere schwer verletzen und töten können. Die Untere Naturschutzbehörde gibt daher Tipps, für die sichere Nutzung der Geräte:

  • Mähzeiten anpassen: Am besten sollte nur tagsüber gemäht werden, wenn nachtaktive Tiere ruhen.
  • Nachtruhe: Den Mähroboter eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang ausschalten und erst ab einer halben Stunde nach Sonnenaufgang anschalten, sodass er nur tagsüber aktiv ist.
  • Flächen aussparen: Ungemähte Bereiche als wichtigen Rückzugsorte für Tiere stehen lassen. Das hilft auch Insekten, wie zum Beispiel Schmetterlingen und Vögeln bei der Nahrungssuche.

Die Untere Naturschutzbehörde appelliert an alle Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die genannten Tipps zu beherzigen und Rasenmähroboter verantwortungsbewusst einzusetzen. So leisten alle Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag zum Schutz der heimischen Tierwelt und erhalten lebendige Gärten. 

Redaktion