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Wohin mit Schadstoffen? Das Problemstoffmobil ist wieder unterwegs

Pressemitteilungen

Das Problemstoffmobil fährt von Mittwoch, den 16.09.2026, bis Donnerstag, den 22.10.2026, wieder 55 Standplätze im Entsorgungsgebiet des Landkreises Reutlingen an. Nicht zum Entsorgungsgebiet gehören die Städte Reutlingen, Metzingen und Pfullingen, die eine eigene Schadstoffsammlung haben.

In Haus, Garten und Garage gibt es eine Vielfalt an Flüssigkeiten und Pulvern, die als Problemstoff umweltgerecht entsorgt werden sollten. Das fängt bei unbrauchbaren Putz-, Spül- und Waschmittelresten aus Bad und Küche an. Weiter geht es mit WC-Reinigern, die teilweise ätzende Substanzen enthalten. Angenommen werden auch ausgediente Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Spraydosen. In der Garage finden sich eventuell verschiedene Mittel für Betrieb, Pflege und Schutz des Autos. So gehören zum Beispiel alte Bremsflüssigkeit, Frostschutz, Spachtelmasse oder Unterbodenschutz zur Schadstoffsammlung. Im Gartenhäuschen lagern vielleicht noch alte Düngerreste oder Schädlingsbekämpfungs- und Unkrautvernichtungsmittel, die entsorgt werden müssen. Giftige Holzschutzlasuren sind ebenfalls am besten bei der Problemstoffsammlung aufgehoben.

Bei allen Schadstoffen ist zu beachten, dass je Anlieferndem nur Kleinmengen angenommen werden. In der Regel liegt die Obergrenze bei zehn Litern oder zehn Kilogramm. Wegen dem begrenzten Platz im Mobil gilt als Maß die Behältergröße und nicht der Restinhalt. Bei Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren und Spraydosen ist die Abgabe auf maximal acht Stück beschränkt. Bis zu 25 kleine Akkus oder Batterien können ebenfalls entsorgt werden.

Wer unsicher ist, ob es sich um einen Schadstoff handelt, findet in der App „AbfallKreisRT“ und online viele Informationen zum Problemstoffmobil. Zudem kann in der App und online unter „Abfälle von A bis Z“ nach dem passenden Stichwort gesucht werden.


Redaktion