Die Asiatische Tigermücke ist eine invasive Stechmückenart, die seit einigen Jahren auch in Süddeutschland auftritt. Sie kann Krankheitserreger wie Dengue-, Zika- und Chikungunya-Viren übertragen und Krankheiten hervorrufen.
Erkennungsmerkmale der asiatischen Tigermücke:
Im Landkreis Reutlingen wurde im >Juli 2026 die erste Tigermücke nachgewiesen.
Falls Sie eine der Asiatischen Tigermücke ähnliche Stechmücke gefunden haben, können Sie uns ein Bild per E-Mail schicken oder auch selbst die Stechmücke eingefroren an den Mückenatlas zur Untersuchung schicken.
Es wird empfohlen, sich rechtzeitig vor Antritt einer Reise über mögliche Expositionsrisiken und Schutzimpfungen zu informieren.
Auf der Seite des Auswärtigen Amtes können Sie sehen, ob Ihr Reiseziel zu den Risikogebieten für die Übertragung von Chikungunya-, Dengue-, Zika- und West-Nil-Virus gehört:
Reise- und Sicherheitshinweise Auswärtiges Amt
Hier können Sie eine Impf- und Beratungsstelle in Ihrer Nähe suchen:
Falls Sie sich in einem Risikogebiet aufhalten sollten, wird empfohlen, Stechmückenstiche möglichst zu vermeiden. Geläufige Präventionsmaßnahmen sind der Einsatz von Insektenabwehrmitteln und das Tragen von langärmliger Bekleidung.
Welche Maßnahmen geeignet und welche weniger geeignet sind, können auf der Seite des Auswärtigen Amtes eingesehen werden.
Weitere Informationen Auswärtiges Amt, Schutz vor Insekten
Nach Rückkehr aus Risikogebieten wird empfohlen, etwa zwei Wochen lang sich vor Stechmückenstichen zu schützen.
Sollte bei Ihnen 1-2 Wochen nach Reiserückkehr aus einem Risikogebiet Fieber, Kopf-, Gliederschmerzen oder Schmerzen/Entzündungen in den Augen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen.