Wohnberatung für Pflegebedürftige

Eine möglichst lange selbstständige Lebensführung im vertrauten Wohnumfeld setzt bauliche und räumliche Gegebenheiten des Wohnbereichs voraus, die den Einschränkungen und Bedürfnissen im Alter bzw. körperlichen Beeinträchtigungen Rechnung tragen. Es kann auch von den Wohnverhältnissen abhängen, ob ein Umzug, z.B. in ein Pflegeheim, notwendig wird. So es möglich ist, vorausschauend auf weitgehende Barrierefreiheit in der Wohnung zu achten, z.B. eine ebenerdige Dusche einzuplanen, rutschhemmende Bodenbeläge vorzusehen oder auch Schwellen im Wohnbereich zu entfernen, sind dies Zukunftsinvestitionen, die sich in mehr Lebensqualität im Alter auszahlen.

Für Maßnahmen der Wohnraumanpassung und zur Verbesserung des Wohnumfelds können finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten genutzt werden.   So gibt es z.B. für „Altersgerechtes Umbauen“ ein KfW-Förderprogramm, das Darlehen zu günstigen Konditionen bietet. Ist bereits eine Einstufung in einen Pflegegrad erfolgt, können bei Vorliegen der Voraussetzungen außerdem Zuschüsse der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen genutzt werden, wenn die Maßnahmen erforderlich sind, um die häusliche Pflege sicherzustellen (Anspruch für Pflegegrade 1 bis 5).

Oft sind es aber auch kleine Hindernisse, bei denen leicht Abhilfe geschaffen werden kann. So können die Beseitigung von Stolperfallen, Haltegriffe im Bad, eine WC-Sitzerhöhung oder bessere Beleuchtung und vieles mehr die Sicherheit  in der Wohnung erheblich verbessern, Komfort bieten und zu einer selbstständigen Lebensführung im vertrauten Wohnumfeld beitragen.

Hilfestellung bei der Klärung, welche altersgerechten Anpassungen in Ihrem individuellen Wohnumfeld sinnvoll und empfehlenswert sind, welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten genutzt werden können, bieten Ihnen gerne die Ansprechpartner des

  Pflegestützpunkt Landkreis Reutlingen


  • Landratsamt Reutlingen
  • Bismarckstraße 47
  • 72764 Reutlingen
  • Telefon 07121 480-0