AKTUELL:

Der Beirat Selbsthilfe der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen
lädt ein

zum
Erfahrungsaustausch
"was uns bewegt"
 

am 17. September 2018
von 14:00 - 18.00 Uhr
im Kulturpark Nord
in Rappertshofen

Nähere Info's entnehmen Sie bitte diesem
Flyer


















Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
Kaiserstr. 107
72764 Reutlingen
Frau
Susanne Blum
Leitung Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
07121 48558-14
07121 48558-28
Frau
Heike Goller-Lenz
07121 4855812
07121 48558-28
E-Mail senden / anzeigen
Frau
Annerose Ott
Sekretariat
07121 48558-10
07121 48558-28
E-Mail senden / anzeigen

Inklusionskonferenz

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grüner Hinweis auf InklusionsfilmHier finden Sie unseren Inklusionsfilm: bitte hier klicken für Inklusionsfilm

 grüner Hinweis auf neues Kapitel   
Hier finden Sie unsere Broschüre !!!


grüner Hinweis auf neues Kapitel
Hier finden Sie den neuen Wegweiser "Beratungs- und Anlaufstellen für Menschen mit Behinderung im Landkreis Reutlingen"



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Das Bild zeigt das Logo der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen: Ein grüner Kreis mit den Buchstaben I und K.

Mit dem Modellprojekt Inklusionskonferenz möchte der Landkreis Reutlingen zusammen mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie allen anderen relevanten Akteuren weiter auf dem Weg voranschreiten, die Ziele der UN-Behindertenrechts-Konvention auf kommunaler Ebene umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk auf dem Weg zum barrierefreien Landkreis gilt dabei von Beginn an der Beteiligung von Menschen mit Handicaps, Angehörigen und Selbsthilfegruppen als Experten aus eigener Erfahrung.
 
Die Inklusionskonferenz ist ein Gesamtnetzwerk aller Beteiligten, welche die Inklusion im kommunalen Raum in irgendeiner Weise gestalten und beeinflussen. Dieses Netzwerk tauscht Informationen aus und bündelt die Erfahrungen und Kenntnisse der einzelnen Partner. Die Inklusionskonferenz ist eine Diskussions- und Kommunikationsplattform, die Inklusionsfragen auf der Basis einer fundierten Planungsgrundlage aufgreift, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, abstimmt und bei Bedarf deren Umsetzung begleitet. Sie ist eine Drehscheibe zwischen bürgerschaftlichem Dialog, kommunaler Steuerung und fachlich sinnvollem Handeln im kommunalen Bereich.
Da Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt und nicht nur eine Herausforderung für die Sozialsysteme ist, ist die Inklusionskonferenz organisatorisch direkt beim Landrat angesiedelt.


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MITGLIEDER DER INKLUSIONSKONFERENZ


- Vorsitzender Herr Landrat Thomas Reumann
- Stellvertretender Vorsitzender Herr Prälat Prof. Dr. Christian Rose
- Drei gewählte Sprecherinnen und Sprecher aus dem Beirat Selbsthilfe
- 35 Vertreterinnen und Vertreter aus:
  • Kreistag und Landkreisverwaltung
  • Städten und Gemeinden
  • Kirchen
  • Staatliches Schulamt
  • Wohnungsbau
  • Handwerk, Industrie und Handel
  • Krankenversicherung und Rentenversicherung
  • Agentur für Arbeit
  • Kultur, Freizeit, Sport
  • Selbsthilfeorganisationen
  • Freie Wohlfahrtspflege / Sozial-Einrichtungen
  • Wissenschaft und Forschung
Für die Mitgliederliste der Inklusionskonferenz bitte hier klicken.


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ARBEITSWEISE UND ZIELSETZUNG


Unter dem Vorsitz des Landrats tagt die Konferenz zwei Mal jährlich in einer öffentlichen Sitzung. Inhaltlich geht es um die Abstimmung und Priorisierung von Themen und Handlungs-Feldern zur weiteren Bearbeitung aus den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Freizeit-Kultur-Sport, Wohnen, Barrierefreiheit, Gesundheit und Persönlichkeitsrechte.
Die Inklusionskonferenz kann gegebenenfalls Arbeits-Gruppen unter Einbeziehung weiterer Experten beauftragen. Die  Ergebnisse und Handlungs-Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen und aus dem Beirat Selbsthilfe werden in den Sitzungen der Inklusionskonferenz beraten und in weitere Entscheidungen miteinbezogen. Die Mitglieder der Inklusionskonferenz setzen sich in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich für die Umsetzung beschlossener Handlungsempfehlungen ein.
Ein Mal jährlich findet eine themenbezogene Öffentlichkeitsveranstaltung statt.

Die Protokolle der Sitzungen der Inklusionskonferenz finden Sie hier:
Die Geschäftsordnung der Inklusionskonferenz finden Sie hier.



grüner Hinweis auf neues Kapitel       
DIE INKLUSIONSKONFERENZ IN DER ÜBERSICHT


Grafik Inklusionskonferenz



grüner Hinweis auf neues Kapitel
GESCHÄFTSSTELLE INKLUSIONSKONFERENZ


Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz ist als Stabsstelle direkt beim Landrat angesiedelt.
Zu den Aufgaben zählen:
  • Organisation und Koordination des Gesamtprozesses
  • Vorbereitung und Nachbereitung sowie Dokumentation der Sitzungen der Inklusionskonferenz
  • Initiierung neuer Projekte
  • Koordination und Begleitung der Arbeitsgruppen / Projekte
  • Kontakt zur wissenschaftlichen Begleitung und Forschung
  • Öffentlichkeitsarbeit



grüner Hinweis auf neues Kapitel
MASSNAHMEN, PROJEKTE UND AKTIONEN
(Stand Januar 2018)



   grüner Hinweis auf neues Kapitel   Initiierung von sieben landkreisweiten Inklusionsprojekten.     

Die Projektbeschreibungen finden Sie hier.


grüner Hinweis auf neues Kapitel    Landkreis-Verwaltung inklusiv


Mit dem Projekt „Landratsamt inklusiv“ hat die Kreisverwaltung die Überprüfung ihrer eigenen Barrierefreiheit gestartet. Der Fokus liegt auf  barrierefreier Kommunikation.
  • So wurde diese Internet-Seite in Leichte Sprache übersetzt.​
  • Zudem liegen zwischenzeitlich mehrere Broschüren der Kreisverwaltung in Leichter Sprache vor, wie zum Beispiel der Elternratgeber zur Einschulungsuntersuchung, der Abfallkalender oder diverse Informationsschriften des Gesundheitsamtes. Die derzeit vorliegenden Broschüren in Leichter Sprache finden Sie hier.
    An der Übersetzung weiterer Druckerzeugnisse wird laufend gearbeitet.
  • Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts werden Schulungen für leichte Sprache im Verwaltungshandeln angeboten. Auf diesem Weg soll die Mitarbeiterschaft sukzessive für dieses Thema sensibilisiert werden.
  • Mit der Übersetzung der großen Kreistagssitzungen in Gebärdensprache wird ab 2016 ein weiterer und entscheidender Schritt in Richtung barrierefreie Kommunikation gemacht.
  • Ab 2018 wird für die Auszubildenden der Kreisverwaltung wird verpflichtend ein Sozialpraktikum in einer Einrichtung der Behindertenhilfe eingeführt. Damit soll die Gelegenheit geschaffen werden, Einblicke in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung zu bekommen.
  • Zudem wurde ein Praktikumsplatz für einen Mitarbeiter mit einer wesentlichen Behinderung im Landratsamt geschaffen.
  • Auszubildende der Kreisverwaltung haben alle Gebäude der Kreisverwaltung im Hinblick auf Zugänglichkeit und Barrierefreiheit überprüft. Die Ergebnisse dienen Besucherinnen und Besuchern mit körperlichen Beeinträchtigungen als Orientierung  und können im Internet unter dem jeweiligen Standort abgerufen werden.

 grüner Hinweis auf neues Kapitel    "Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde": 
     Inklusionsprozesse in den Landkreisgemeinden
    St. Johann, 
Münsingen, Römerstein und Lichtenstein


Die Stadt Münsingen und die Gemeinde St. Johann beteiligten sich am Modellprojekt Inklusionskonferenz als „Mustergemeinden“.
Mit Römerstein und Lichtenstein bearbeiten inzwischen vier Gemeinden das Thema „Teilhabe für alle“ jeweils auf der Ebene ihres Gemeinwesens mit eigenständigen Inklusionsbemühungen. Im Rahmen von umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozessen wurden Barrieren in unterschiedlichen Lebensbereichen identifiziert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Die jeweiligen Prozesse wurden mit der Gründung lokaler „Arbeitskreise Inklusion und Teilhabe“ sowie der Erstellung von Maßnahmenplänen für die Weiterentwicklung hin zur inklusiven Gemeinde abgeschlossen. Während die Prozesse in den „Mustergemeinden“ Münsingen und St. Johann in der Modellphase der Inklusionskonferenz durch das Institut für angewandte Sozialwissenschaften der Dualen Hochschule Stuttgart (IfaS) wissenschaftlich begleitet und moderiert wurden, wird dies in den „neuen“ Gemeinden Römerstein und Lichtenstein vom Argo-Institut Tübingen übernommen.

Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz unterstützt nicht nur die Gemeinden während der gesamten Prozesse, sondern auch die Arbeitskreise bei der Weiterführung der laufenden und Entwicklung neuer Projekte. Umfangreiche und nachhaltige Inklusionsprozesse wurden begonnen, alle vier Gemeinden führen die initiierten Entwicklungsprozesse weiter. Viele Maßnahmen wurden bislang von den engagierten Arbeitskreisen vor Ort auf den Weg gebracht:
  • Hauptamtlich beschäftigte Inklusionsbeauftragte
  • Umsetzung zahlreicher Baumaßnahmen zur Barrierefreiheit
  • Bürgerauto
  • regelmäßig stattfindende Ortsbegehungen (Rollstuhlbegehungen)
  • Durchführung Markt der Möglichkeiten
  • Eröffnung Teilnahmebüro
  • vier ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter/Innen im Teilnahmebüro
  • Einzelberatungen durch dieses Team
  • Umbau zum barrierefreien Sportheim
  • Planung eines barrierefreien Wanderweges
  • Planung eines barrierefreien Spielplatzes
  • Mobilitätsbänke
  • Kooperation zum Bau der Bänke mit Schülern und ortsansässigen Handwerksbetrieben
  • Lebensmittellieferservice für mobilitätseingeschränkte Einwohner
  • Kooperation mit der Schule
  • Fußballturnier gegen die Landesauswahl der Fußballer mit mentaler Beeinträchtigung
  • Einladung dieser Mannschaft zum mehrtägigen Trainingslager
  • „Behindert - na und?“ Halbtägiges Seminar durch die Geschäftsstelle und das Kompetenzteam für Klassenstufe 7 und 8
  • Begehung aller Ortsteile durch Schülerinnen und Schülern mit Unterstützung durch das Kompetenzteam
  • Eintrag auf wheelmap.org, einer weltweit genutzten Onlinekarte zum Finden, Suchen und Markieren von rollstuhlgerechten Orten.
Presse-Artikel:
Südwest-Presse vom 23.Oktober 2015
Alb-Bote vom 26. September 2015
Reutlinger General-Anzeiger vom 08. Juni 2015
Homepage St. Johann
Ortsnachrichten Römerstein vom 14. Juli 2016
Reutlinger Nachrichten vom 13. Mai 2016
Reutlinger General-Anzeiger vom 09. April 2016
Reutlinger General-Anzeiger vom 19. November 2016
Reutlinger Nachrichten vom 24. Oktober 2016

Weitere Städte und Gemeinden im Landkreis sollen ebenfalls für  individuelle Inklusionsprozesse gewonnen werden.


  grüner Hinweis auf neues Kapitel Öffentlichkeitsarbeit / Beteiligung an der landesweiten  
   Öffentlichkeitskampagne duichwir


Pressekonferenz zum Kampagnenstart
Presse-Portrait-Serie zu den Schwerpunkt-Themen der Kampagne (Freizeit, Sport, Kultur, Mitbestimmung, Barrierefreies Wohnen, Arbeit und Beschäftigung)
Wanderausstellung „etwas bleibt“ von und mit Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Handicap
Veranstaltung zum Kampagnenende im Dezember 2015



grüner Hinweis auf neues Kapitel
WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG


Das Modellprojekt Inklusionskonferenz wurde bis 2014 vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart wissenschaftlich begleitet.
Als zentrales Ergebnis lässt sich festhalten: "der Landkreis hier eine Struktur geschaffen hat, die mit der Programmatik der Inklusion korrespondiert und eine systematische Verwirklichung unbedingter und selbstbestimmter Teilhabe prinzipiell ermöglicht.“  (Zitat Abschlussbericht Ifas, S. 43)

Den vollständigen Abschlussbericht von IfaS finden Sie hier.



 grüner Hinweis auf neues Kapitel
FINANZIERUNG DES PROJEKTES


Bis 2015: Landkreis Reutlingen, Land Baden-Württemberg, Kommunalverband für Jugend und Soziales, Lechler-Stiftung
Ab 2016: Landkreis Reutlingen, Lechler-Stiftung


Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: Adresse und Ansprechpartner

  • Landratsamt Reutlingen
  • Bismarckstraße 47
  • 72764 Reutlingen
  • Telefon 07121 480-0
  • Kontakt
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