AKTUELL:



Auch im Jahr 2023 wird der Inklusionspreis vergeben.

Die Ausschreibung und Bewerbungsformulare dazu finden Sie  hier!


Bewerben Sie sich oder schlagen sie jemanden vor!















Rotes Quadrat mit dem Text: Hier geht es zu dieser Seite in Leichter Sprache



Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
Kaiserstr. 107
72764 Reutlingen

Frau
Susanne Blum
Leitung Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
Fax:
07121 48558-28
Frau
Heike Goller-Lenz
Geschäftsstelle Inklusionskonferenz
Fax:
07121 48558-28
Frau
Annerose Ott
Sekretariat
Fax:
07121 48558-28

InklusionskonferENZ                                  

AKTUELL

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2023: Verleihung des 2. Inklusionspreises im Landkreises Reutlingen

BEWERBEN SIE SICH JETZT ODER SCHLAGEN SIE JEMAND VOR!

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

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EINLADUNG ZUM JAHRESABSCHLUSSFEST 2022
am 22.11.2022 ab 19 Uhr im franz.K Reutlingen

!!!   Hier geht es direkt zur Einladung !!!

Mit der Inklusionskonferenz ist der Landkreis Reutlingen auf dem Weg in eine vielfältige und bunte Gesellschaft, in der Unterschiede normal sind.
Viele Aktionen haben auch in diesem Jahr dazu beigetragen,
Barrieren abzubauen und teilhabe für alle zu ermöglichen.

Das wollen wir feiern - Sie sind herzlich eingeladen zur Jahresabschlussfeier 2022.

Der Spielclub inklusiv vom Naturtheater Hayingen ist Preisträger des Inklusionspreises 2021 und bringt SUPERHEROES auf die Bühne des franz.K. Die Alb wimmelt nur so von verkappten SuperheldInnen. Sie könnten verschiedener nicht sein, doch alle haben eines gemeinsam: Sie bleiben unsichtbar, unscheinbar, unbeachtet. Sie stehen jeden Morgen auf, stellen sich mutig dem Leben und kämpfen sich nimmermüde durch alle Widrigkeiten, Gefahren und persönlichen Rückschläge. Wir alle tragen sie in uns, die HeldInnen des Alltags und schenken ihnen doch kaum Beachtung. Denn während das eigene kleine Leben schon für sich eine heldenhaft große Aufgabe darstellt, gibt es ja auch noch die Welt, die ächzt und stöhnt unter einem Berg von Krisen und Katastrophen. Und die müsste doch dringend gerettet werden. Vor Klimakatastrophe, Hunger, Krieg und Krankheit, vor Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Aber wo anfangen? Und wie?

Wer wünscht sich da nicht übermenschliche Kräfte, echte Superheldenkräfte?

In "SUPERHEROES" begegnen sich Menschen zwischen 18 und 80 mit ihren Träumen, Ängsten und ganz alltäglichen Lebensfragen. Sie lernen einander kennen, erspielen sich ihre jeweils eigenen Superkräfte und kommen ins Fabulieren, was sie als neugeborene SuperheldInnen an ihrem Leben und an der Welt verändern würden.  13 AkteuerInnen  und ihre heldischen Alter Egos zwischen vorsichtiger Annäherung, Aufbruch und kollektivem Scheitern. Auf der Suche nach Sinn, Zusammenhalt und Glück. SUPERHEROES IST THEATER FÜR ALLE. Eine Feier der Unterschiede – mit Spielfreude, Witz und viel Musik.

Von und mit: Sonja Band, Christian Barth, Gudrun Blatter, Carina Glatzer, Siegfried Gramlich, Rosi Holder, Markus Kleinert, Birgit König, Petra Müller, Andrea Piontek, Gisela Schleker,  Laura Schmidt, Sabrina Schneck

Konzeption und Regie:Silvie Marks und Johannes Schleker vom Theaterduo marks&schleker; Musik: Mazen Mohsen; Kostüm und Ausstattung:Katharina Müller

ICH SAG DIR WAS #2. Sieben Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen wurden erfolgreich qualifiziert für bürgerschaftliches Engagement, selbstbestimmte Teilhabe und die weitere wirksame Unterstützung des Inklusionsprozesses im Landkreis Reutlingen. Konkret werden sie dazu befähigt, in eigener Sache initiativ zu werden und ihre Interessen und Rechte kompetent zu vertreten sowie andere Menschen über ihre Lebenswelt zu informieren und zu dafür zu sensibilisieren. Das Weiterbildungsprojekt findet im Rahmen des Abends seinen Abschluss mit einer persönlichen Auszeichnung der Mitwirkenden.

MELIKAS Das Gesangstrio begleitet die Veranstaltung mit spritzigen Soul- und Popsongs.

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THEMA: Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderungen

Aktuell haben wir das Thema Assistenzleistungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf im Blick.

Assistenz wird dabei als Hilfe, Unterstützung und eventuell Begleitung in unterschiedlichen Lebensbereichen verstanden.

Seit 2018 haben Menschen mit Behinderungen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) einen Rechtsanspruch auf Assistenzleistungen.

Dabei geht es um alle Assistenzleistungen, die zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung des Alltags einschließlich der Tagesstrukturierung von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Eingliederungshilfe benötigt werden.

Uns interessiert, in welchen Lebensbereichen Hilfe und Unterstützung benötigt wird und wo diese Hilfe und Unterstützung möglicherweise fehlt.

Dazu haben wir mit einer Umfrage Menschen mit eigener Behinderungserfahrung aus unterschiedlichen Wohn- und Lebensformen befragt.

196 Rückmeldungen haben wir erhalten - vielen Dank an alle, die sich an der Umfrage beteiligt haben!

Außerdem fand am Dienstag, 26.7.2022 eine Veranstaltung der Inklusionskonferenz auf der Hopfenburg in Münsingen statt. Eingeladen waren 50 Personen aus unterschiedlichen Bereichen: Neben Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik begrüßte Landrat Dr. Ulrich Fiedler Menschen mit Assistenzbedarf und Akteure aus dem Bildungs- und Gesundheitsbereich, sowie aus dem Kultur- und Freizeitbereich. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem kirchlichen Sektor sowie aus der Arbeitswelt beteiligten sich aktiv und engagiert am Worldcafe.

An mehreren Tischen wurde die Frage der Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert. Der interdisziplinäre Austausch in unterschiedlicher Zusammensetzung an den einzelnen Stationen zeigte sich als sehr wertvoll und aufschlussreich.


Worldcafe in der Hopfenburg Münsingen

Inspiriert durch vielen neue Impulsen und Ideen zur weiteren Bearbeitung dieses spannenden Themas und den damit verbundenen offenen Fragen und begleitet durch Theatersport-Einlagen des Theater Harlekin, Tübingen konnte die Veranstaltung abgeschlossen werden.

Die Inklusionskonferenz wird sich mit ihrem Netzwerk auch künftig aktiv dafür einsetzen, Barrieren abzubauen und Teilhabe zu ermöglichen, mit dem Ziel, in einer offenen und demokratischen Gesellschaft, die für alle Menschen Platz hat und Vielfalt als Bereicherung sieht, zu leben.


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"ich sag dir was"

Sechs Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen werden qualifiziert für bürgerschaftliches Engagement, selbstbestimmte Teilhabe und die weitere wirksame Unterstützung des Inklusionsprozesses im Landkreis Reutlingen. Konkret werden sie dazu befähigt, in eigener Sache initiativ zu werden und ihre Interessen und Rechte kompetent zu vertreten sowie andere Menschen über ihre Lebenswelt zu informieren und zu dafür zu sensibilisieren.

Mit diesem Ziel startete das Projekt „ich sag dir was“ vor knapp 3 Jahren.
Initiiert von der Geschäftsstelle Inklusionskonferenz,
durchgeführt in Kooperation mit der Volkshochschule Reutlingen
und finanziell gefördert von der Baden-Württemberg-Stiftung.

Schwerpunkte der Weiterbildungsmaßnahme waren Module zur
persönlichen Qualifizierung wie z.B. Kommunikationstraining,
Sprechtraining, Umgang mit Pannen, Gesprächsführung, Förderung von Selbstvertrauen und Ausbau persönlicher Kompetenzen.
Auch inklusionsspezifische Kenntnisse wurden vermittelt.

Anke Widenmann-Grolig, Trainerin im Projekt „ich sag dir was“ beschreibt:
„Die Annahme, dass ich in so einem Inklusionsprojekt was ganz
Besonderes machen muss hat sich nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil,
es sind die gleichen Themen, die gleichen Bedürfnisse und die
gleichen Aufgaben wie in anderen, klassischen
Qualifizierungsmaßnahmen auch.“
Dass die Teilnehmenden unterschiedlichste Behinderungserfahrungen
haben, war eine große Bereicherung und hat zum Erfolg des Projektes beigetragen. Der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus wurde von allen Beteiligten als sehr inspirierend und förderlich empfunden.

Im Rahmen einer Onlineveranstaltung wurden den sechs qualifizierten Referentinnen und Referenten von der VHS Teilnahmezertifikate überreicht. „Der Plan ist nun“, so Heike Goller-Lenz von der Geschäftsstelle Inklusionskonferenz, „mit diesen Referentinnen und Referenten im Landkreis Reutlingen für das Thema Inklusion zu werben und darüber ins Gepräch zu kommen. Nur die direkte Begegenung und der Austausch mit Menschen mit Behinderungserfahrung bringt uns da weiter - deshalb war es uns ein großes Anliegen, genau diesen Personenkreis zu befähigen, über die eigene Lebenswelt und Inklusion allgemein zu berichten.“

Dr. Ulrich Bausch, Geschäftsführer der VHS Reutlingen, ist überzeugt:
„Die Lebensqualität in einer Gesellschaft definiert sich dadurch,
dass alle mitgenommen werden, dass alle Chancen haben
und dass niemand behindert wird.“
Susanne Blum, Geschäftsführerin der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen macht deutlich, dass dieses Projekt modellhaft ist.
Getragen von dem Bewusstsein, dass Inklusion eine Haltungsfrage ist
und uns alle etwas angeht, zitiert sie zwei der Referentinnen,
Ramona Pichler: „Wir brauchen offene Schränke statt
geschlossener Schubladen“ und Simone Degler-Wahl:
„Inklusion muss in den Köpfen von allen wachsen.“

Mit Blick auf die erschwerten Bedingungen durch die Pandemie und der eingeschränkten Möglichkeiten persönlicher Kontakte und Gelegenheiten,
sich vorzustellen, wurden kurze, individuelle Imagefilme über die einzelnen Referentinnen und Referenten erstellt.
Diese finden Sie hier:
https://vimeo.com/520926009/12061f65d9

Eine kurze Dokumentation über das Projekt insgesamt finden Sie hier:
https://vimeo.com/535603321/4e84e550e8

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Hier finden Sie Informationen
zum Coronavirus in Leichter Sprache


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grüner Hinweis auf neues Kapitel      Im Gespräch - ganz persönlich: „Mit Behinderung im Krisenmodus“ Landrat Thomas Reumann, Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha MdL und Kreisbehindertenbeauftragter Tobias Binder waren am Mittwoch,                       27. Mai im Gespräch - ganz persönlich. Regelungen und                                           Verordnungen im Rahmen der Corona-Krise haben auf die                                       gesamte Gesellschaft und alle Lebensbereiche enorme                                             Auswirkungen. Landrat Thomas Reumann, Vorsitzender der                                     Inklusionskonferenz, ist es ein persönliches Anliegen, auch in                                   dieser Zeit das Augenmerk auf Menschen mit Behinderungen und                           Assistenzbedarf zu legen.

 Denn gerade in einer gesellschaftlichen Ausnahmesituation ist es                             wichtiger denn je, gleichberechtigte Teilhabe und Barrierefreiheit im                         Blick zu haben.

 Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für diesen                             Personenkreis im Zusammenhang mit der Corona-Krise? Wirken                             sich die Einschränkungen und Regeln hier verschärft aus im                                     Vergleich zum Rest der Gesellschaft? Wenn ja, wie? Wie steht es                           mit dem gesellschaftlichen, sozialen und medialen Diskurs um                                 diese Fragen?

 Soziale Isolation, flächendeckende Testungen in Einrichtungen und                         Homeschooling für Kinder mit Förderbedarf sind nur einige der                                 Themen, die zur Sprache kamen.

 Auf Initiative der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen und                           des Beirats Selbsthilfe diskutierte Landrat Thomas Reumann in                               kleiner Runde mit seinen Gästen Manne Lucha, Minister für                                     Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg und                                 Tobias Riedel, Kreisbehindertenbeauftragter. 

Hier können Sie die Diskussion noch einmal anschauen:

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grüner Hinweis auf Inklusionsfilm    Unser Inklusionsfilm:               bitte hier klicken für Inklusionsfilm
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 grüner Hinweis auf neues Kapitel Hier finden Sie unsere Broschüre !!!
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grüner Hinweis auf neues KapitelHier finden Sie den Wegweiser "Beratungs- und Anlaufstellen für Menschen mit Behinderung im Landkreis Reutlingen"



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Das Bild zeigt das Logo der Inklusionskonferenz im Landkreis Reutlingen: Ein grüner Kreis mit den Buchstaben I und K.

Mit der Inklusionskonferenz möchte der Landkreis Reutlingen zusammen mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie allen anderen relevanten Akteuren weiter auf dem Weg voranschreiten, die Ziele der UN-Behindertenrechts-Konvention auf kommunaler Ebene umzusetzen. Ein besonderes Augenmerk auf dem Weg zum barrierefreien Landkreis gilt dabei von Beginn an der Beteiligung von Menschen mit Handicaps, Angehörigen und Selbsthilfegruppen als Experten aus eigener Erfahrung.
 
Die Inklusionskonferenz ist ein Gesamtnetzwerk aller Beteiligten, welche die Inklusion im kommunalen Raum in irgendeiner Weise gestalten und beeinflussen. Dieses Netzwerk tauscht Informationen aus und bündelt die Erfahrungen und Kenntnisse der einzelnen Partner. Die Inklusionskonferenz ist eine Diskussions- und Kommunikationsplattform, die Inklusionsfragen auf der Basis einer fundierten Planungsgrundlage aufgreift, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, abstimmt und bei Bedarf deren Umsetzung begleitet. Sie ist eine Drehscheibe zwischen bürgerschaftlichem Dialog, kommunaler Steuerung und fachlich sinnvollem Handeln im kommunalen Bereich.
Da Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt und nicht nur eine Herausforderung für die Sozialsysteme ist, ist die Inklusionskonferenz organisatorisch direkt beim Landrat angesiedelt.


 grüner Hinweis auf neues Kapitel   
MITGLIEDER DER INKLUSIONSKONFERENZ

- Vorsitzender Herr Landrat Dr. Ulrich Fiedler
- Stellvertretender Vorsitzender Herr Prälat Prof. Dr. Christian Rose
- Drei gewählte Sprecherinnen und Sprecher aus dem Beirat Selbsthilfe
- 36 Vertreterinnen und Vertreter aus:

  • Kreistag und Landkreisverwaltung
  • Städten und Gemeinden
  • Kirchen
  • Staatliches Schulamt
  • Wohnungsbau
  • Handwerk, Industrie und Handel
  • Krankenversicherung und Rentenversicherung
  • Agentur für Arbeit
  • Kultur, Freizeit, Sport
  • Liga für teilhabe
  • Selbsthilfeorganisationen
  • Freie Wohlfahrtspflege / Sozial-Einrichtungen
  • Wissenschaft und Forschung
  • Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Für die Mitgliederliste der Inklusionskonferenz bitte hier klicken:


 grüner Hinweis auf neues Kapitel      
ARBEITSWEISE UND ZIELSETZUNG


Unter dem Vorsitz des Landrats tagt die Konferenz zwei Mal jährlich in einer öffentlichen Sitzung. Inhaltlich geht es um die Abstimmung und Priorisierung von Themen und Handlungs-Feldern zur weiteren Bearbeitung2021-07-01_Mitglieder_IK aus den Bereichen Erziehung, Bildung, Arbeit, Freizeit-Kultur-Sport, Wohnen, Barrierefreiheit, Gesundheit und Persönlichkeitsrechte.
Die Inklusionskonferenz kann gegebenenfalls Arbeits-Gruppen unter Einbeziehung weiterer Experten beauftragen. Die  Ergebnisse und Handlungs-Empfehlungen aus den Arbeitsgruppen und aus dem Beirat Selbsthilfe werden in den Sitzungen der Inklusionskonferenz beraten und in weitere Entscheidungen miteinbezogen. Die Mitglieder der Inklusionskonferenz setzen sich in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich für die Umsetzung beschlossener Handlungsempfehlungen ein.
Ein Mal jährlich findet eine themenbezogene Öffentlichkeitsveranstaltung statt.

Die Protokolle der Sitzungen der Inklusionskonferenz finden Sie hier:

Die Geschäftsordnung der Inklusionskonferenz finden Sie hier.



grüner Hinweis auf neues Kapitel       
DIE INKLUSIONSKONFERENZ IN DER ÜBERSICHT

Grafik Inklusionskonferenz



grüner Hinweis auf neues Kapitel
GESCHÄFTSSTELLE INKLUSIONSKONFERENZ

Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz ist als Stabsstelle direkt beim Landrat angesiedelt.
Zu den Aufgaben zählen:

  • Organisation und Koordination des Gesamtprozesses
  • Vorbereitung und Nachbereitung sowie Dokumentation der Sitzungen der Inklusionskonferenz
  • Initiierung neuer Projekte
  • Koordination und Begleitung der Arbeitsgruppen / Projekte
  • Kontakt zur wissenschaftlichen Begleitung und Forschung
  • Fördermittelakquise
  • Öffentlichkeitsarbeit



grüner Hinweis auf neues Kapitel
MASSNAHMEN, PROJEKTE UND AKTIONEN
(Stand Januar 2018)



   grüner Hinweis auf neues Kapitel   Initiierung von sieben landkreisweiten Inklusionsprojekten.     

Die Projektbeschreibungen finden Sie hier.

grüner Hinweis auf neues Kapitel    Landkreis-Verwaltung inklusiv

Mit dem Projekt „Landratsamt inklusiv“ hat die Kreisverwaltung die Überprüfung ihrer eigenen Barrierefreiheit gestartet. Der Fokus liegt auf  barrierefreier Kommunikation.

  • So wurde diese Internet-Seite in Leichte Sprache übersetzt.​
  • Zudem liegen zwischenzeitlich zahlreiche Broschüren der Kreisverwaltung in Leichter Sprache vor, wie zum Beispiel der Elternratgeber zur Einschulungsuntersuchung, der Abfallkalender oder diverse Informationsschriften des Gesundheitsamtes. Die derzeit vorliegenden Broschüren in Leichter Sprache finden Sie hier.
    An der Übersetzung weiterer Druckerzeugnisse wird laufend gearbeitet.
  • Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts werden Schulungen für leichte Sprache im Verwaltungshandeln angeboten. Auf diesem Weg soll die Mitarbeiterschaft sukzessive für dieses Thema sensibilisiert werden.
  • Mit der Übersetzung der großen Kreistagssitzungen in Gebärdensprache wird ab 2016 ein weiterer und entscheidender Schritt in Richtung barrierefreie Kommunikation gemacht.
  • Seit 2019 absolvieren die Auszubildenden der Kreisverwaltung verpflichtend ein Sozialpraktikum in einer Einrichtung der Behindertenhilfe. Damit soll die Gelegenheit geschaffen werden, Einblicke in die Lebenswelten von Menschen mit Behinderung zu bekommen.
  • Zudem wurde ein Praktikums- und ein Arbeitsplatz für Mitarbeitende mit  wesentlichen Behinderungen im Landratsamt geschaffen.
  • Auszubildende der Kreisverwaltung haben alle Gebäude der Kreisverwaltung im Hinblick auf Zugänglichkeit und Barrierefreiheit überprüft. Die Ergebnisse dienen Besucherinnen und Besuchern mit körperlichen Beeinträchtigungen als Orientierung  und können im Internet unter dem jeweiligen Standort abgerufen werden.

 grüner Hinweis auf neues Kapitel    "Auf dem Weg zur inklusiven Gemeinde": 
     Inklusionsprozesse in den Landkreisgemeinden
    St. Johann, 
Münsingen, Römerstein und Lichtenstein

Die Stadt Münsingen und die Gemeinde St. Johann beteiligten sich am Modellprojekt Inklusionskonferenz als „Mustergemeinden“.
Mit Römerstein und Lichtenstein bearbeiten inzwischen vier Gemeinden das Thema „Teilhabe für alle“ jeweils auf der Ebene ihres Gemeinwesens mit eigenständigen Inklusionsbemühungen. Im Rahmen von umfangreichen Bürgerbeteiligungsprozessen wurden Barrieren in unterschiedlichen Lebensbereichen identifiziert und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Die jeweiligen Prozesse wurden mit der Gründung lokaler „Arbeitskreise Inklusion und Teilhabe“ sowie der Erstellung von Maßnahmenplänen für die Weiterentwicklung hin zur inklusiven Gemeinde abgeschlossen. Während die Prozesse in den „Mustergemeinden“ Münsingen und St. Johann in der Modellphase der Inklusionskonferenz durch das Institut für angewandte Sozialwissenschaften der Dualen Hochschule Stuttgart (IfaS) wissenschaftlich begleitet und moderiert wurden, wird dies in den „neuen“ Gemeinden Römerstein und Lichtenstein vom Argo-Institut Tübingen übernommen.

Die Geschäftsstelle Inklusionskonferenz unterstützt nicht nur die Gemeinden während der gesamten Prozesse, sondern auch die Arbeitskreise bei der Weiterführung der laufenden und Entwicklung neuer Projekte. Umfangreiche und nachhaltige Inklusionsprozesse wurden begonnen, alle vier Gemeinden führen die initiierten Entwicklungsprozesse weiter. Viele Maßnahmen wurden bislang von den engagierten Arbeitskreisen vor Ort auf den Weg gebracht:

  • Hauptamtlich beschäftigte Inklusionsbeauftragte
  • Umsetzung zahlreicher Baumaßnahmen zur Barrierefreiheit
  • Bürgerauto
  • regelmäßig stattfindende Ortsbegehungen (Rollstuhlbegehungen)
  • Durchführung Markt der Möglichkeiten
  • Eröffnung Teilnahmebüro
  • vier ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter/Innen im Teilnahmebüro
  • Einzelberatungen durch dieses Team
  • Umbau zum barrierefreien Sportheim
  • Planung eines barrierefreien Wanderweges
  • Planung eines barrierefreien Spielplatzes
  • Mobilitätsbänke
  • Kooperation zum Bau der Bänke mit Schülern und ortsansässigen Handwerksbetrieben
  • Lebensmittellieferservice für mobilitätseingeschränkte Einwohner
  • Kooperation mit der Schule
  • Fußballturnier gegen die Landesauswahl der Fußballer mit mentaler Beeinträchtigung
  • Einladung dieser Mannschaft zum mehrtägigen Trainingslager
  • „Behindert - na und?“ Halbtägiges Seminar durch die Geschäftsstelle und das Kompetenzteam für Klassenstufe 7 und 8
  • Begehung aller Ortsteile durch Schülerinnen und Schülern mit Unterstützung durch das Kompetenzteam
  • Eintrag auf wheelmap.org, einer weltweit genutzten Onlinekarte zum Finden, Suchen und Markieren von rollstuhlgerechten Orten.

Presse-Artikel:
Südwest-Presse vom 23.Oktober 2015
Alb-Bote vom 26. September 2015
Reutlinger General-Anzeiger vom 08. Juni 2015
Homepage St. Johann
Ortsnachrichten Römerstein vom 14. Juli 2016
Reutlinger Nachrichten vom 13. Mai 2016
Reutlinger General-Anzeiger vom 09. April 2016
Reutlinger General-Anzeiger vom 19. November 2016
Reutlinger Nachrichten vom 24. Oktober 2016

Weitere Städte und Gemeinden im Landkreis sollen ebenfalls für  individuelle Inklusionsprozesse gewonnen werden.


  grüner Hinweis auf neues Kapitel Öffentlichkeitsarbeit / Beteiligung an der landesweiten  
   Öffentlichkeitskampagne duichwir

Pressekonferenz zum Kampagnenstart
Presse-Portrait-Serie zu den Schwerpunkt-Themen der Kampagne (Freizeit, Sport, Kultur, Mitbestimmung, Barrierefreies Wohnen, Arbeit und Beschäftigung)
Wanderausstellung „etwas bleibt“ von und mit Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Handicap
Veranstaltung zum Kampagnenende im Dezember 2015



grüner Hinweis auf neues Kapitel
WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG

Das Modellprojekt Inklusionskonferenz wurde bis 2014 vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart wissenschaftlich begleitet.
Als zentrales Ergebnis lässt sich festhalten: "der Landkreis hier eine Struktur geschaffen hat, die mit der Programmatik der Inklusion korrespondiert und eine systematische Verwirklichung unbedingter und selbstbestimmter Teilhabe prinzipiell ermöglicht.“  (Zitat Abschlussbericht Ifas, S. 43)

Den vollständigen Abschlussbericht von IfaS finden Sie hier.



 grüner Hinweis auf neues Kapitel
FINANZIERUNG DES PROJEKTES

Bis 2015: Landkreis Reutlingen, Land Baden-Württemberg, Kommunalverband für Jugend und Soziales, Lechler-Stiftung
Ab 2016: Landkreis Reutlingen, Lechler-Stiftung
Seit 2018: Landkreis Reutlingen


Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: Adresse und Ansprechpartner


  • Landratsamt Reutlingen
  • Bismarckstraße 47
  • 72764 Reutlingen
  • Telefon 07121 480-0